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Wellensittich

 (weitere Namen: Budgie, Parakeets)

Wellensittich
Herkunft:Australien
Lebenserwartung:7 Jahre
Wissenschaftlicher Name:Melopsittacus erithacus
Familie:Psittacidae
Maße:18 bis 20 cm
Kompatibilität: gutGesangstalent: gut
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Geschichte und Herkunft: [ bearbeiten ]

Der Wellensittich ist eines der beliebtesten Haustiere weit und breit. Wellensittiche gehören zur Ordnung der Papageien. Die Geschichte geht tief zurück. So wurde er laut Erzählung von einem Strafgefangenen in der Australischen Kolonie entdeckt. Bald um 1830 wurde der erste ausgestopfte Wellensittich nach Europa gebracht. In einem Buch wurde der Wellensittich erstmalig benannt und 1805 wissenschaftlich beschrieben. Hierfür wurden von einem Siedler gesammelte Exemplare verwendet. 1840 zeichnete ein Zoologe diese Vögel für ein siebenbändiges Buch über Wellensittiche, die ihren Namen durch das Wellenförmige Muster im Gefieder erhielten.

Der bereits genannte Zoologe, dessen Name John Gould war, führte erste lebende Exemplare nach England ein. Zeitnah folgend importierte man große Wildfänge nach Europa, wo man sich mit ersten erfolgreichen Züchtungen beschäftigte. Der starke Export bewegte die australische Regierung zu dem 1884 erlassenen Exportverbot. Noch heute gilt dieser Erlass trotz nicht bestehender Artbedrohung. Die Wellensittiche sind in Australien freilebend.

 

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Äußeres Erscheinungsbild: [ bearbeiten ]

 Ursprünglich waren Wellensittiche grün gefiedert und hatten gelbe Gesichter, bei beiden Geschlechtern. Sie lassen sich nur durch die Wachshaut über dem Schnabel unterscheiden. Bei Männchen ist er überwiegend in blau gefärbt, außer bei Albinos mit rosa Haut. Bei Weibchen sind die Wachshäute helles Braun und rauh, ähnlich der Borke. Zuletzt genannter Zustand der Schnabelwachshaut weist auf Brutstimmung hin, es sei denn, die Haut ist weiß. Helle und hellblau eingefärbte Haut sind bei Weibchen oft Anzeichen von Krankheiten. Jungvögel unterscheiden sich zu erwachsenen Tieren in Farbe der Wachshaut und Augen. So ist z.B. die weiße Iris erst später zu sehen. Vorerst sind die Augen der Jungvögel schwarz, was sich später aber ändert. Bei erwachsenen Schecken bleiben sie grundsätzlich schwarz. Sie werden daher auch Schwarzaugen genannt.

Die wellenförmigen Zeichnungen des Gefieders reichen bei Jungvögeln auch bis zur Wachshaut des Schnabels. Zuchtversuche durch Kreuzung mit Bourkesittichen, um Tiere mit rotem Gefieder zu erhalten scheiterten. Jedoch wurden 1998 in Deutschland erstmals Wellensittiche mit schwarzem Gefieder gezüchtet. Die verbreiteten Farben der Wellensittiche sind blau, grün, gelb und oft farbkombiniert. Durch die leuchtend kräftige Farbgebung des Gefieders sind sie sehr auffällig, so kann man sie sehr leicht erkennen.

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Temperament: [ bearbeiten ]

Das meistens sehr lebhafte Temperament der Wellensittiche macht sie so sehr beliebt, besonders bei Kindern. Jedoch kommt es sehr auf die artgerechte Haltung an. In der Regel sind Wellensittiche gesellige, lernfähige und -willige Genossen. In Einzelhaltung ist die Bindung an den Halter größer und sie lernen intensiver und schneller, gesprochene Worte oder ständig wiederholende Geräusche nachzuahmen.

Jedoch sollten sie mit mindestens einem Artgenossen zusammen gehalten werden. Man wird sehen, wie munter sie miteinander kommunizieren und sich balgen. Auch der regelmäßige oder ständige Freiflug z.B. in großen Volieren, wenn möglich, ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden der Wellensittiche. Dazu ist auch die gesunde Ernährung zu beachten, deren Beschreibungen und Tipps in Fachbüchern oder Webseiten zu finden sind. Ein kranker Wellensittich wird kaum fröhlich seine evtl. gelernten Wörter oder Alltagsgeräusche kreischen. Ist der Wellensittich gesund, erfreut sich der Mensch seines angenehm vorwitzigen Verhaltens.

 

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