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Ragdoll

Ragdoll
Herkunft:Kalifornien (USA)
Entstehungsdatum:1960er
Lebenserwartung:15-20 Jahre
Gewicht:4 bis 10 Kg
Größe: MittelgroßFell-Typ: mittel
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]

Die ursprüngliche Heimat dieser Semi- oder Halblanghaarkatze befindet sich im sonnigen Kalifornien  / USA. Dort züchtete Ann Baker in den 1960er Jahren die ersten Ragdolls: in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnte die Freigängerin „Josephine“, die Ann Baker durch ihre angora-ähnliche Schönheit und ihren netten Charakter auffiel und heute als Stammmutter der Ragdollkatzen zählt. Ann Baker bekam einen Kater aus einem Wurf von Josephine und baute damit eine Zucht auf. Der Name dieser Katzenrasse wurde deshalb gewählt, weil sich die Katzen dadurch auszeichnen, dass sie sich nicht steif machen, wenn sie getragen werden, sondern ganz entspannt im Arm des Menschen hängen oder liegen, wie eine Stoffpuppe. Lenny und Laura Dayton hatten 1969 ihr erstes Zuchtpärchen von Ann Baker erworben, gingen mit ihrer Zucht aber später eigene Wege, weil Ann Baker den anderen Züchtern zu strenge Auflagen machte. 1975 ließ Ann Baker den Namen „Ragdoll“ patentieren. Da die Daytons und andere Züchter ihre Tiere aber vor 1975 erworben hatten, konnten sie auch ohne Lizenz weiterzüchten. Weitere Züchter, die sich nach 1975 von Ann Baker abwandten, nannten ihre Katzenrasse Ragamuffin.

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Äußeres Erscheinungsbild [ bearbeiten ]

Die Jungen werden mit einem weißen Fell geboren, wie alle Point-Katzen. Die Points (farbige Abzeichen) an Gesicht, Ohren, Beinen, Schwanz und Hoden entwickeln sich erst im Laufe der Zeit. Eine Ragdoll ist mit drei bis vier Jahren ausgewachsen und ein ausgewachsener Kater kann bei einer Länge von einem Meter durchaus neun bis zehn Kilo auf die Waage bringen, während die ausgewachsene Katze rund ein Drittel kleiner und leichter ist. Insgesamt gesehen sind Ragdolls von kräftiger Gesamterscheinung. Die Kopfform ist keilförmig und von mittlerer Größe, genauso wie die Ohren keilförmig und an den Spitzen abgerundet sind. Blau, groß und oval sind die Augen, dabei ist die Schnauze mittellang und rund, das Kinn ist gut ausgeprägt. Im Profil ist ein gerader Bereich bis zum Nasenrücken zu erkennen, der dann leicht rund bis zum Kinn verläuft. Der Nacken ist kurz, kräftig und stark. Die Schultern sind leicht tiefer als der Rumpf, da die Hinterhand kräftiger als die Vorderhand ist. Am unteren Bauch ist ein kleiner Fettansatz akzeptabel. Das halblange, dichte Fell liegt am Körper an und ist von der Struktur her seidig und füllig mit einer ausgedehnten Halskrause.

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Temperament [ bearbeiten ]

Ragdollkatzen sind intelligent, neugierig und interessiert. Sie beobachten und begreifen furchtlos ihre Umwelt und gehen Unbekanntem auf den Grund. Für eine Katze lassen sie sich gut erziehen. Ragdolls sind anhänglich, sie folgen ihrem Menschen gern auf Schritt und Tritt und sind leicht an eine Leine beim gemeinsamen Spaziergang zu gewöhnen. Sie vertragen sich auch mit katzengewöhnten Hunden und entwickeln tiefe Freundschaften. Allerdings mögen sie nicht allein sein, denn sie sind sehr sozial und brauchen viel Gesellschaft und Ansprache. Da Ragdolls sehr vertrauensselig sind, sind sie als Freigänger nicht so geeignet, sie lassen sich aber gut als Hauskatze mit einem katzensicheren Balkon halten. Sie sind sanft, gutmütig und treu; man spricht manchmal auch von „einer Katze in Hundegestalt“. Rein äußerlich kann man sich leicht in sie verlieben, da sie sehr schön sind. Die Ragdoll gehört wie auch die Norwegische Waldkatze und die Maine Coon zu den größten Katzenarten.

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