Ursprünglich gehörte der erste Pudel zu den Jagdhunden, die vor allem auf die Wasserjagd spezialisiert waren. Daher auch der Name Pudel, denn der Name Pudel stammt aus dem altdeutschen und wird von “puddeln”, im Wasser planschen, abgeleitet. In der Geschichte gilt der Pudel auch als Hütehund, was aber letztendlich niemals nachgewiesen werden konnte. Im Laufe der vielen Jahrzehnten, beziehungsweise der weiteren Zucht verlor der Pudel immer weiter von seinem Jagdinstinkt, von seiner Jagdfähigkeiten aber auch der Mensch oder der jeweilige Besitzer verloren das Interesse den Pudel als Jagdtier zu nutzen. In der heutigen Zeit wird der Pudel vor allem als Familientier genutzt und sehr geschätzt.
Als die Pudelzucht begann (Ende des 19. Jahrhunderts), stritten sich Russland, Frankreich und Deutschland darum, das Ursprungsland der Rasse des Pudels zu sein. Zu jener Zeit gab es nur den Groß- sowie den Kleinpudel. In den dreißiger Jahren setzte sich dann schließlich das Land Frankreich durch und war somit das Ursprungsland des Pudels. Ab dieser Zeit fand eine Weiterentwicklung innerhalb dieser Rasse statt, denn es entstanden zwei weitere Größenvarianten in dieser Rasse. Zum einen entstand der so genannte Zwergpudel, später folgte der so genannte Toypudel, so dass es insgesamt vier unterschiedliche Größen in der Rasse des Pudels gab (Großpudel, Kleinpudel, Zwergpudel und Toypudel).
Bei Züchtungen von so genannten Designerhunden spielt der Pudel eine besondere Rolle. Er wird beispielsweise mit dem bekannten Golden Retriever gekreuzt. So entsteht dann der Goldendoodle. Mit dem beliebten Labrador Retriever wurde der Großpudel beispielsweise in Australien gekreuzt. So entwickelte sich der Labradoodle. Diesen neuen Hunderassen wird nachgesagt, dass sie angeblich nicht haaren würden, was aber nur äußerst begrenzt zutrifft.






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