Da das Aussehen und auch die Laute dieser Katze stark an einen Waschbären erinnern, glaubten die Bewohner der Neu-England-Staaten, dass diese Rasse aus der Paarung eines Waschbärs mit einer Wildkatze hervorgegangen sei. Als aufgeklärte Menschen heute wissen wir, dass dies biologisch unmöglich ist und damit kann man diese Legende schlicht und einfach belächelnd außer Betracht lassen.
Ein anderer Mythos dreht sich um Kapitän Thomas Coon, der wegen Handel die Neuengland-Staaten bereiste und seine Schiffskatzen mit langem Fell sollten dem Kapitän gefolgt sein, wenn dieser das Schiff verließ. Diese Katzen haben sich mit den Hafenkatzen gepaart und wenn mal wieder eine langhaarige Katze im Wurf dabei war, sagten die Leute nur: „Wieder eine Coon-Katze!“ Soviel zum Namen, jedenfalls ist dies eher möglich als die erste Legende. Dass diese Katze allein durch natürliche Auslese entstanden ist, ist wahrscheinlicher, da die Winter in Neuengland sehr kalt waren und der Katze als Anpassung an die Witterung ein langes Fell dienlich war. Andererseits könnte die Main Coon auch ein Nachfahre der Norwegischen Waldkatzen sein, die 1000 n. Chr. durch Leif Eriksson nach Neuengland gebracht wurden und sich dort verbreiteten und veränderten, eine Ähnlichkeit der beiden Rassen ist erkennbar.






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