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Labrador Retriever

Intelligent und loyal... (weitere Namen: Labrador, Lab)

Labrador Retriever
Herkunft:Kanada
Entstehungsdatum:1949
Lebenserwartung:12 - 13 Jahre
Klassifizierung:FCI-Gruppe 8
Höhe:54 bis 57 cm
Gewicht:35 bis 38 Kg
Übung: anspruchsvollTraining: leichtKlima: durchschnittlichinnen/außen: außenFutter: durchschnittlichGröße: durchschnittlich
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]

Der Urahne des Labradors stammt von der Insel Neufundland, die heute ein Teil der Provinz Neufundland und Labrador in Kanada ist. Die Rasse entwickelte sich mit der Zeit aus dem St. John's Water Dog heraus, der auch der Urahn des Neufundländer ist, mit dem wiederum der Labrador Retriever sehr eng verwandt ist, durch spontane Kreuzungen die von frühen Siedlern in der Mitte des 15. Jahrhunderts durchgeführt wurden. Die Ursprünge des St. John's Water Dog sind nicht ganz klar, angenommen wird dass es sich um Kreuzungen von Bluthunden aus Frankreich, Arbeitshunden aus Portugal, alten europäischen Pointer Rassen und Hunden die den eingeborenen Menschen dieser Region gehörten. Aus dem St. John's Water Dog haben sich zwei Hunderassen herausgebildet, zum einen der große und sanfte Neufundländer, ein Resultat von Kreuzungen mit der portugiesischen Hunderasse Rafeiro do Alentejo die von portugiesischen Fischern auf die Insel gebracht wurden, diese fischten in der Nähe Grönlands schon seit Beginn des 14. Jahrhunderts. Der Neufundländer wurde meist als Zugtier verwendet, um kleine Karren die mit Fisch beladen waren von A nach B zu transportieren. Die kleineren kurzhaarigen Retriever fanden meist Verwendung auf den Booten, sie halfen die Fischernetze einzusammeln und auf das Boot zu ziehen. Die für St. John's Water Dog charakteristische weiße Brust, die Füße, das Kinn und die Schnauze treten auch heute noch oft bei Labrador Retriever Hunden auf, meist machen sie sich als kleine weiße Punkte auf der Brust oder verstreute weiße Haare an Füßen und Schnauze bemerkbar.

Das St. John's Areal von Neufundland wurde größtenteils von Engländern und Iren besiedelt. Einheimische Fischermänner verwendet ursprünglich St. John's Hunde um die Fischnetze einzuholen. Einige dieser Hunde wurden im frühen 18. Jahrhundert zum Festland von Britannien gebracht, der Vorsitz der Newfoundland fishing trade company, angeführt von niedrigen Adeligen, begannen damit die Tiere als sportliche und Wasser liebende Jagdhunde zu verkaufen. Einige Züchter begannen sogar damit die Rasse zu Züchten. Zur selben Zeit entstand in Neufundland eine Schaf Schonungspolitik und in England fand eine Tollwut Quarantäne statt, diese Umstände führten zum Aussterben der Rasse.

Der 1. und 2. Graf von Malmesbury, die für die Entenjagd Hunde züchteten, der 5. und 6. Herzog von Buccleuch und der jüngste Sohn Lord George William Montagu-Douglas-Scott, waren ausschlaggebende Personen bei der Etablierung der Labrador Rasse während des 19. Jahrhunderts in England. Der Hund Avon ("Buccleuch Avon") und Ned die von Malmesbury dem Herzog von Buccleuchs beigesteuert wurden um das Zuchtprogramm während der 1880er zu Unterstützen, die aus diesem Zuchtprogramm resultierten Tiere gelten als die wahren Vorfahren aller heute bekannter Labrador Hunde.

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Frühe Beschreibungen [ bearbeiten ]
Buccleugh Avon

Die ältesten Rassebeschreibungen stammen aus dem Jahr 1822, der Forscher William Epps Cormack durchquerte die Insel Neufundland zu Fuß. Während seiner Reise schrieb er: „[…]Die Hunde sind vortrefflich trainiert als Retter und im Vogelfang und sind auch anderweitig sehr gut einsetzbar[…]die glatt oder kurz behaarten Hunde finden bevorzugt Verwendung, da die Hunde mit längerem Haarkleid bei kaltem und frostigem Wetter beim austreten aus dem Wasser vom Eis behindert werden.[…]“

Ein anderer sehr früher Bericht von Colonel Hawker beschreibt die Hunde als: „[…]Mit Abstand der Beste für jede Art und Weise des Schießens. Er ist generell schwarz und nicht größer als ein Pointer, sehr feine Beine, mit kurzem und glattem Haarkleid und er trägt seinen Schwanz nicht so gekräuselt wie die Anderen. Er ist extrem schnell beim Rennen, Schwimmen und Kämpfen[…]und ihr Geruchssinn verlangt nach großem Respekt[…]“

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Namensgebung [ bearbeiten ]

Der Ursprung des Namens dieser sehr alten Rasse ist bis heute unbekannt. Der Labrador Retriever wurde ursprünglich St. John's Dog genannt, von welchem er jedoch abstammte. Oftmals wurde er auch Neufundländer genannt, dieser Name war jedoch schon zuvor der größeren Rasse fest zugeteilt worden. Andere Quellen geben an, dass der Name aus dem Spanischen oder Portugiesischen stammt, "lavradores" oder Spanisch "labradores", was so viel bedeutet wie bäuerlich oder ländlich. Dann gibt es noch die Theorie, dass der Name vom portugiesischen Dorf "Castro Laboreiro" abstammt, dessen Hüte- und Wachhund eine starke Ähnlichkeit mit dem Labrador Retriever haben soll. Wieder andere hingegen sagen, dass der Name vom Labrador Staatsgebiet in Kanada herrührt, da "Neufundländer" ja schon an die größere der beiden Rassen vergeben war.

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Markante historische Daten [ bearbeiten ]

Die erste schriftliche Referenz der Rasse wurde 1814 von Colonel Peter Hawker verfasst ("Instructions to Young Sportsmen"), die erste Zeichnung wurde 1823 von Edward Landseer erstellt ("Cora. A Labrador Bitch") und die erste Fotografie wurde 1856 geschossen. 1870 wurde der Name Labradover Retriever für die Rasse langsam gebräuchlich. Der erste gelbe Labrador der in den historischen Akten auftaucht wurde 1899 geboren (Ben of Hyde, kennels of Major C.J. Radclyffe) und die Rasse wurde 1903 vom Kennel Bluc anerkannt. Die American Kennel Club (AKC) Registrierung fan 1917 statt. Die ersten schokolade-farbigen Labradore entstanden Mitte der 1930er Jahre, obgleich dunkelrot gefleckte Welpen schon 1892 in der Buccleuch Zucht hervorkamen.
Die letzten Exemplare des St. John's Dog überlebten bis in die frühen 1980er Jahre, 1981 wurden die letzten zwei Exemplare in hohem Alter fotografiert.

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Historischer Abriss der Subtypen [ bearbeiten ]
Ben of Hyde

Die Schokoladen und Buttergelben Erbfarben (oft auch als "Leber" oder "Golden" bezeichnet) wurden beim Originalen St. John’s Hund schon vor 1807 festgehalten, als die "Canton" Schiffbruch erlitt waren mehrere St. John’s Hunde die für den Grafen von Malmesbury bestimmt waren an Bord. Später wurden zwei dieser Hunde gefunden, einer schwarz und einer schokoladenbraun, der Beweis dafür, dass schokoladebraun auch schon im Originalen St. John’s Hund vertreten war. Gelbe und schokoladebraune Welpen und gelegentlich schwarz-braun gescheckte, würden zeitweise wieder erscheinen (wenngleich oft ausgesondert), doch bis ins 20. Jahrhundert war schwarz die bevorzugte Farbe und so versuchten die Züchter schokoladenbraune, gelbe und schwarz-braun gescheckte Fellfarben durch Zucht zu entfernen.

Der erste anerkannte Labrador mit gelber Zeichnung der nicht als Fehlzüchtung angesehen wurde war Ben of Hyde und die schokoladefarbigen Tiere begannen sich in den 1930er Jahren langsam zu etablieren.

In den frühen Jahren der Rasse bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts waren Labrador Hunde die wir heute gelb nennen würden waren um einiges dunkler, farblich vergleichbar mit Butter, gefärbt (sichtbar in frühen Farbfotografien von Labrador Hunden). Die Farbnuance wurde allgemein hin als Gold bezeichnet, dies wurde allerdings später vom Britischen Kennel Club geändert da Gold keine wirklich Farbe ist. Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine gewisse Vorliebe für weitaus hellere gelbe Farbtöne bis hin zu cremefarben, bis heute sind die meisten Labrador sehr hell geblieben.

Das Interesse an dunkleren Färbungen wie Gold und Fuchsrot wurden von britischen Züchtern in den 1980er Jahren wieder eingeführt, zwei Hunde waren sehr hilfreich bei dieser Änderung: Balrion King Frost (schwarz, geboren circa 1976) der immer wieder sehr dunkel gelbe Welpen zeugte und heute oft als das Tier mit dem größten Einfluss beim Wiederaufbau der fuchsroten Farbnuance bezeichnet wird. Des Weiteren sein Urenkel, der ähnlich berühmte Wynfaul Tabasco (geboren 1986), der als "der Vater des modernen Fuchsroten Labradors" bezeichnet wird, er ist auch der Einzige fuchsrote Hundeshow Champion von Großbritannien. Andere Hunde, wie Red Alert und Scrimshaw Placido Flamingo, werden ebenfalls oft genannt wenn es um die Entstehung des berühmten Stammbaums geht.

Jack Vanderwyk verfolgt den Ursprung der schokoladebraunen Labradore die in der LabradorNet Datenbank (circa 34.000 Labradore aller Farben) zurück auf acht ursprüngliche Stammbäume. Wie dem auch sei, die Farbnuance wurde nicht als eigenständige Farbe angesehen, bis ins 20. Jahrhundert hinein. Vor dieser Zeit, laut Vanderwyk, können diese Tiere zwar zurückverfolgt werden, sie waren aber nicht registriert. Ein gewisser Grad an Kreuzungen mit Flat Coat Retriever und Chesapeak Bay Retriever Hunden wurde Anfang des 20. Jahrhunderts dokumentiert, noch vor der Anerkennung. Schokoladenfarbige Labrador Retriever waren in den Zuchten vom Earl of Feversham und in der Zucht von Lady Ward of Chiltonfoliat Anfang des 20. Jahrhunderts auch stark vertreten.

Der Stammbäume die von Vanderwyk zurückverfolgt wurden führen zu drei schwarzen Labradoren während den 1880er Jahren: Buccleuch Avon (männlich) und die von ihm gezeugten Malmesbury Tramp (männlich) und Malmesbury June (weiblich). Momingtown Tobla wird auch als wichtiger Bestandteil der Entwicklung der schokoladenbraun farbigen Labradore vom Stammbuch des Buccleuch Kennels genannt, die braunen Tiere dieses Zuchtverbandes kamen von Peter of Faskally (1908).

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Äußeres Erscheinungsbild [ bearbeiten ]

Labradore sind relative große Hunde, sie wiegen in der Regel zwischen 30 bis 36 kg, manche Tiere neigen allerdings zu Übergewicht und könnten deshalb ein wenig mehr auf die Waage bringen. Ihr Fell ist kurz und fein und sie besitzen einen geraden, kräftigen Schwan der oft mit dem eines Otters verglichen wird. Der Hauptfokus der Charakteristiken dieser Rasse, ausgenommen die Fellfarbe, sind dahingehend einen exzellenten Arbeitshund zu schaffen.

Das allgemeine Erscheinungsbild der Rasse variiert je nach Kontinent etwas. In Europa sind Labis in der Regel etwas kleiner, kürzer und stämmiger als in Amerika. In Australien beziehungsweise Asien sehen die Labradore wieder leicht verändert aus. Weitere regionale Unterschiede sind durchaus möglich.

Die Rasse neigt dazu zweimal jährlich das Haarkleid verlieren, oder konstant über das Jahr verteilt in gemäßigten Klimazonen (Deutschland, Österreich und Schweiz). Manche Labradore verlieren hierbei sogar sehr viele Haare, doch dies variiert auch wieder sehr stark von Hund zu Hund. Die Haare des Labradors sind meist kurz und gerade. Die Zehen des Labradors sind mit einer Art Schwimmhaut versehen, was sie zu exzellenten Schwimmern macht. Ihr verflochtenes Fell ist auch relativ Wasserabweisend, was sie beim schwimmen weiter unterstützt. Der Schwanz dient beim schwimmen als Ruder um die Richtung zu wechseln.

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Temperament [ bearbeiten ]

Labradore sind ausgeglichene und vielseitige Hunde, die sich für fast jeden Hundesport oder Hundearbeit eignen und natürlich sehr gut als Haustier. In der Regel neigen sie nicht dazu sehr territorial, instabil, aggressiv, destruktiv oder übersensibel zu sein und sie sind dadurch natürlich exzellente Rettungshunde. Als Ergänzung hierzu kommt noch dazu, dass sie instinktiv großen Spaß daran finden Gegenstände im Mund herumzutragen, dabei sind sie jedoch sehr vorsichtig, es gibt sogar Labradore die Eier in ihrem Mund transportieren ohne diese zu zerbrechen. Sie sind bekannt dafür einen sehr feinfülligen Mund zu haben, ein Resultat der Zucht als Retter von Wildtieren wie Wasservögel. Allerdings neigen sie dazu gerne auf Gegenständen herum zu kauen, dieses Verhalten kann ihnen allerdings leicht abgewöhnt werden.

Labradore haben den Ruf eine sehr lebenslustige Rasse und auch exzellente Familienhunde zu sein, dabei verstehen sie es auch mit Kindern jedes Alters auszukommen und gut umzugehen. Hunde die mehr aufgrund ihrer Fähigkeiten als ihres Aussehens gezüchtet wurden sind im Speziellen sehr schnell und athletisch. Ihre ungestüme Art und die Furchtlosigkeit können dazu führen, dass die Hunde tun was sie wollen, eine Sozialisierung in jungen Jahren ist deshalb unerlässlich, ein erwachsenes Tier das nicht gut erzogen wurde kann sehr viel Probleme bereiten. Dabei gelten die Hündinnen als unabhängiger als die Rüden. Labrador weisen oft bis ins dritte Lebensjahr ein welpenartiges Verhalten auf, oftmals wird dies als Hyperaktivität falsch interpretiert. Aufgrund ihrer großen Unabhängigkeit ist das an der Leine gehen schon früh zu trainieren, um dem ziehen an der Leine im erwachsenen Alter vorzubeugen. Labradore lieben Apportieren, Agility Training, Frisbee oder andere Spiele mit fliegenden Gegenständen. Labradore sind fixiert auf das Fressen und Spielen, dabei sind sie extrem lernfähig, aufgeschlossen gegenüber neuem und lechzen förmlich nach menschlicher Aufmerksamkeit, Zuneigung und Interaktion. Aufgrund ihrer Zucht-Vergangenheit lieben es nahezu alle Labradore im Wasser zu spielen, zu schwimmen und sogar zu tauchen.

Es kann trotzdem vorkommen, dass Labradore bei Lärm beginnen zu bellen, speziell wenn sie ein Geräusch vernehmen bei dem sie die Quelle nicht sehen können, sie sind jedoch in der Regel keine lauten Hunde und neigen nicht zum bellen ohne Grund. Im Normalfall sind sie sehr umgänglich und vertrauensvoll mit Fremden, deshalb sind sie als Wachhunde auch nicht sehr gut geeignet.

Labradore sind bekannt für ihren Appetit und manche Hunde können hier bei extrem wahllos sein, sie fressen teilweise auch unverdauliche Gegenstände. Sie werden ständig nach Futter fordern und dabei nicht locker lassen. Ein Grund weshalb der Hundebesitzer sehr auf die Ernährung seines Labradors achten muss um Fettleibigkeit und den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.

Das beständige Temperament der Labradore und ihre Fähigkeit schnell zu lernen machen sie zur idealen Rasse für Such und Rettungsarbeiten, als auch für Therapie Arbeiten. Ihr Hauptaufgabengebiet bleibt jedoch das als Jagd und Rettungshund. Wichtig ist die liebevolle und konsequente Erziehung der Labrador Welpen, da sie hin und wieder zu Sturköpfigkeit neigen.

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Gesundheit [ bearbeiten ]

Labrador Welpen sollten erst im Alter von 7 bis 10 Wochen von ihren Eltern getrennt werden. Ihre Lebenserwartung beträgt im Durchschnitt 12 bis 13 Jahre, möglicherweise etwas länger bei sehr guter medizinischer Betreuung. Dabei ist die Rasse generell sehr gesund, mit wenigen gesundheitlichen Problemen. Die gängigsten Krankheiten umfassen:

Angebohrene Krankheiten

  • Labradore neigen, wie viele andere große Hunderassen, zu Hüft und Elenbogen Dysplasie, jedoch nicht so stark wie andere Rassen.
  • Labradore leiden des Weiteren unter dem Risiko von Knieproblemen, Verrenkungen der Kniescheibe sind typisch.
  • Probleme mit den Augen sind bei manchen Hunden auch möglich, um genau zu sein progressive Retinaatrophie (PRA), Katarakt (Grauer Star), Corena Dystrophie und Retinal Dysplasie.
  • Myopathien (Muskelerkrankungen) sind sehr selten und führen zu einem Defizit der Skelettmuskeln.
  • Es gibt ein geringes Aufkommen von anderen Krankheiten, wie zum Beispiel Autoimmunerkrankung oder Taubheit, diese können angeboren sein oder sich später im Leben des Hundes entwickeln.

Andere Krankheiten

Labradore neigen manchmal zu Ohrinfektionen, der Grund dafür sind ihre Schlappohren in denen sich feuchte Luft ansammelt. Es ist einfach dies zu kontrollieren, doch es sollte regelmäßig geschehen um sicher zu stellen, dass sich hier nicht unbemerkt ein Problem entwickelt. Ein gesundes Labradorohr sollte innen sauber und leicht rosa (bis fast weiß) sein. Dunkleres rosa (bis feuerrot), oder gar bräunliche Einlagen, sind Symptome für Ohrinfektionen. Die allgemeine Behandlung umfasst das tägliche bis zweimal tägliche reinigen der Ohren, dabei muss sehr vorsichtig vorgegangen werden um zu vermeiden, dass die Verschmutzungen in den inneren Gehörgang geraten. Bei sehr ernsten Fällen kann auch eine medikamentöse Behandlung in Form von Ohrtropfen zum Einsatz kommen. Eine präventive Maßnahme die oft von Labradorbesitzern angewendet wird, ist die Haare mit Haarspange vorsichtig seitlich der Ohren zu befestigen, um eine besser Luftzirkulation zu gewährleisten. Labradore können auch allergisch gegen Futter oder andere äußere Einwirkungen reagieren.

Fettleibigkeit

Labradore werden oft überfüttert oder es wird ihnen erlaubt Übergewichtig zu sein, Grund dafür ist meist das Verhalten des Hundes. Dankbar nimmt er jede Belohnung an, bettelt nach Futter und hat einen nie endenden Appetit. Zu wenig Bewegung kann natürlich ein weiterer Faktor sein. Ein gesunder Labrador sollte eine schlanke Silhouette ähnlich der Form einer Sanduhr aufweisen und athletisch sein. Übergewicht ist mitunter der Hauptgrund für spätere Hüftleiden, oder andere Probleme wie Diabetes. Ein geschwächtes Immunsystem im höheren Alter lässt sich auch oft auf Übergewicht zurückführen. Arthrose ist eine typische Krankheit von älteren Labradoren mit Übergewicht.

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Trivia [ bearbeiten ]

Labradore sind extrem erfolgreiche Hunde, egal ob im Hundesportbereich (Agility etc.), als Polizei- oder Bergrettungshund, oder im Kino und TV. Aufgrund ihrer enormen Intelligenz und ihrer Bereitschaft schnell und viel zu lernen eignen sie sich für fast jedes Aufgabengebiet sehr gut.

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