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Hausesel

 (weitere Namen: Maultier, Maulesel)

Hausesel
Herkunft:Afrika
Entstehungsdatum:ca. 4.000 v. Chr.
Wissenschaftlicher Name:Equus asinus asinus
Familie:Pferde (Equidae)
Erhaltung der Art: gesichertAgrar
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Geschichte und Herkunft: [ bearbeiten ]

Der uns bekannte Hausesel hat seine Wurzeln auf dem Afrikanischen Kontinent und stammt den Kreuzungen der Nubischen und Nordamerikanischen Esel ab. Das natürliche und ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Esel waren Gebiete in Afrika, Asien und zuletzt Europa. Durch den Menschen wurden sie in viele Teile der Welt gebracht. Natürlich verbreitet ist er jedoch überwiegend nur in trockenen Regionen. In diesen Gebieten werden sie als Last- und Zugtiere gehalten.

Der Hausesel dient dem Menschen schon länger beim Transport schwerer Lasten als das Pferd. Sie wurden bereits durch die alten Ägypter vor ca. 6000 Jahren dressiert und als Lasttiere genutzt. Um ca. 1000 v. Chr. breitete sich der Esel über Kleinasien nach Südeuropa aus. Dort machten sich die Griechen und Römer die Eigenschaften der Esel zunutze. Durch diese Völker verbreitete sich der Esel vorübergehend in Mitteleuropa. Erst im Mittelalter konnten sie ihre Population in Mitteleuropa festigen und halten.
Heutzutage gibt es keine wilden Nubischen Esel mehr. Sie leben vereinzelt in Zoos. Auch auf dem afrikanischen Kontinent gibt es keine frei lebenden Exemplare, eventuell noch einzelne Nachkommen, bei den Herdentieren der Volksstämme. Es gibt noch wenige Hundertschaften andere Rassen in Nordostafrika.
In einigen anderen Teilen der Erde gibt es noch Wildtiere, diese kreuzen sich aber zunehmend mit verwilderten Hauseseln. Dadurch stirbt der ursprüngliche Esel allmählich auf der ganzen Welt aus.

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Äußeres Erscheinungsbild: [ bearbeiten ]

Der Eselhengst ist, je nach Rasse, etwa zwischen 120 und 130 cm (Schulterhöhe) groß, die Eselstute mit etwa 110-120 cm etwas kleiner. Das Gewicht variiert zwischen ca. 250-300 kg bzw. 200-250 kg. Der Hausesel kommt in allen Farbvarianten daher, von weiß bis schwarzbraun, selten auch rötlich. Rein weiße Esel sind ausgesprochen selten. Das Fell der Esel ist ziemlich rau und hart.

Sie besitzen meistens eine Stehmähne und im Vergleich zu Pferden besitzen sie viel größer Ohren. Zudem haben sie ein besonderes Merkmal am Schwanz, dieser ist nur an der Spitze behaart. Die Esel haben einen weißen Bauch und in manchen Fällen gestreifte Beine.

Die Hufe des Hausesels sind angepasst an einen trockenen, steinigen und unebenen Untergrund, da sie aus sehr trockenen Länder stammen. Aus diesem Grund kommen sie mit den feuchten mitteleuropäischen Wetter nicht so gut zurecht. Dadurch neigen die Hufe zu Rissen und Fäulnis.

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Temperament: [ bearbeiten ]

Die Esel sind sehr genügsame und freundliche Tiere. Dies ist auf ihre Herkunft zurückzuführen. Die Esel haben keine Ansprüche an das Futter, sie geben sich mit Gras, Unkräutern, Heu und wenn nichts anderes vorhanden, mit dornigem Gestrüpp zufrieden. Von ihrem Verhalten in freier Natur ist nur wenig bekannt, da sie unlängst ausgerottet sind. Man weiß aber, dass sie Herdentiere waren von etwa zehn Eseln und diese von einer erfahrenen Stute angeführt wurden.

Esel sind sehr zähe und geduldige Tiere, wegen ihrer Leistungsfähigkeit werden sie allerorts als Lasttiere genutzt. Selbst im hohen Alter können Esel noch große Lasten transportieren. Sie werden oft über 40 Jahre alt.

Wenn Esel Angst haben, sind sie störrisch und wehren sich auch einmal mit Bissen und Hufschlägen.
Die allgemeine Behauptung, die auch Einzug in unseren Sprachgebrauch gehalten hat, dass Esel dumm sind ist falsch. Esel sind Intelligente Tiere und stehen Pferden in nichts nach.

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