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Guppy

 (weitere Namen: Millionenfisch, Lebistes reticulata, Lebistes reticulatus, Millions Fish)

Guppy
Herkunft:Zentralamerika, Brasilien
Entstehungsdatum:1859, Peters
Lebenserwartung:4 Jahre
Wissenschaftlicher Name:Poecilia reticulata
Familie:Poeciliidae
Maße:3 bis 6 cm
Temperatur:24 bis 26 ºC
Gruppe: tropischWasser: SüßwasserAufzucht: LebendgebärendKompatibilität: sehr gut
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]

Der Guppy ist vor allem bei Anfängern, oft auch bei Kindern, ein beliebter Zierfisch, da er sehr leicht in der Haltung, günstig zu erwerben, leicht nachzuzüchten und in vielen unterschiedlichen Farbvarianten erhältlich ist. Kaum ein Aquarianer hat seine Anfänge ohne die Haltung von Guppys gemacht und so mancher von ihnen findet nach wenigen Jahren wieder zu diesen Fischen zurück. Der Guppy gehört heute in den Zoohandlungen zum festen Repertoire.

Der Guppy gehört zur Familie der Stachelflosser, genauer gesagt zu den Zahnkärpflingen (Cyprinodontiformes). Aufgrund seiner Fortpflanzungsfreude wird dieser lebendgebärende Süßwasserfisch auch Millionenfisch genannt. Ursprünglich kommt er aus dem Amazonasgebiet Südamerikas, wird heutzutage aber aufgrund seiner Ernährungsweise in vielen anderen Ländern zur erfolgreichen Moskitobekämpfung eingesetzt. Der Guppy hat seinen Namen von seinem Entdecker, nämlich Robert John Lechmere Guppy. Nach Deutschland kamen die ersten Guppys 1908 und entwickelten sich zu einem beliebten Aquarienfisch. Inzwischen ist die Zucht dieser Zierfische sehr beliebt, es finden sogar regelmäßig spezielle Wettbewerbe und Schauen statt. Erwirbt man heutzutage einen Guppy im Zoofachhandel, so handelt es sich um Nachzuchten von Kunden oder um aus Asien importierte Fische.

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Äußeres Erscheinungsbild [ bearbeiten ]

Guppys existieren in den unterschiedlichsten Varianten, so sind Formen mit Schleier-, Fächer-, Triangel-, Fahnen-, Spaten-, Nadel- oder Rundschwanz, ebenso wie mit Doppel-, Ober-, Leier- oder Untenschwert zu erwerben. Auch die Zucht der in Vergessenheit geratenen Wildform kommt wieder in Mode. Die Auswahl der verschiedenen Farben, Muster und Körperbauten ist nahezu unbegrenzt. Im Grunde kann man aber sagen, dass Weibchen ohne Schwanzflosse bis zu 6 Zentimeter und Männchen etwa 3 Zentimeter groß werden. Weibliche Guppys besitzen am Bauch einen Trächtigkeitsfleck. Die kleineren Männchen sind prachtvoller gefärbt, haben eine schlankere Körperform und weisen zudem die so typischen, unterschiedlichen Flossenformen auf. Weiters besitzen sie eine zum Fortpflanzungsorgan umfunktionierte Afterflosse, den so genannten Gonopodium. Sie wirken meist etwas quirliger als ihre weiblichen Artgenossen.

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Verhalten [ bearbeiten ]

Der Guppy ist ein Allesfresser, er sollte nicht ausschließlich mit Flockenfutter, sondern auch mit Lebend- und Frostfutter, wie zum Beispiel mit Mückenlarven, ernährt werden. Auch pflanzliche Kost, wie Algenpellets, nimmt er gerne als Nahrung an. Da die männlichen Guppys die Weibchen oft bedrängen sollten im Aquarium auf einen männlichen Guppy immer mindestens zwei weibliche Fische kommen. An Wassertemperatur und -qualität stellen diese Fische kaum Ansprüche, da sie in Fließ- wie auch in Brackgewässern leben. Guppys sind sehr schwimmfreudig, es sollte ihnen also aufgrund ihrer geringen Größe genug Platz für ausreichend Bewegung zur Verfügung stehen. Im Aquarium hält sich der Guppy hauptsächlich im mittleren oder oberen Bereich auf. Da es sich bei ihnen um sehr friedliche Fische handelt, sind sie leicht zu vergesellschaften. Jedoch sollte man darauf achten, dass sie nicht mit Fischen zusammengesetzt werden die dazu neigen die Flossen anderer anzuknabbern. Da der Guppy ein sehr geselliger Fisch ist sollte er stets mit mehreren Vertretern seiner Art gehalten werden. Seine Lebenserwartung beträgt bei guter Pflege circa 4 Jahre.

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