Über die Geschichte des Golden Retriever gibt es sehr viele unterschiedliche Meinungen. Der Ursprung dieser Rasse liegt mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit in Neufundland. In der damaligen Zeit (zu Anfang des 19. Jahrhunderts) bestand ein hoher Fischhandel zwischen England und Neufundland. Der damalige Golden Retriever, so beobachteten die Engländer, war ein sehr fleißiges Tier das selbst beim schwersten Unwetter alles dafür tat um etwas sinnvolles und hilfreiches zu unternehmen, wie zum Beispiel die Bootsleinen aus dem Wasser an Land bringen. Dies gefiel den Engländern, so dass sie diese damalige Rasse mit nach England nahmen und durch viele Kreuzungen dieser Rasse, wie zum Beispiel mit englischen Jagdhunden den heutigen Golden Retriever mitprägten.
Es gibt viele Retrieverarten deren Herkunft nicht zu 100% nachzuvollziehen ist, doch dies ist bei dem Golden Retriever nicht der Fall, da dieser von dem so genannten ersten Lord Tweedmouth heran gezüchtet wurde. Dies kann man sehr genau daraus erkennen, da dieses Vorhaben, beziehungsweise diese Zucht aus zahlreichen sehr sorgfältig geführten Zuchtbüchern und Aufzeichnung, nachvollzogen werden kann. Über viele Jahrzehnte wurde der heutige Golden Retriever heran gezüchtet, darunter auch der heutige ausgestorbenen Tweed Water Spaniel. Im Jahre 1913 wurde dieser Rasse dann schließlich als eigene Rasse anerkannt und gewann ab diesem Zeitpunkt auf der gesamten Welt sehr schnell an einer sehr hohen Beliebtheit. Dieser Rasse erlebte ihren Durchbruch auf dem europäischen Kontinent circa 1980, vor allem aber seitdem diese Hunde in zahlreichen Spielfilmen zu sehen waren wollte fast jede Familie in Europa einen solchen Golden Retriever besitzen. Eine ähnliche Beliebtheit gewann auch der Labrador Retriever seit den Anfang der Achtziger Jahre. In der Beliebtheitsskala wurde der Dalmatiner damals von diesen beiden Retrieverarten abgelöst.






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