Der Dackel, eigentlich Dachshund oder auch Teckel, ist ein bekannter "deutscher" Hund, obwohl seine Vorfahren in ganz Westeuropa verbreitet waren. Forscher haben Theorien entwickelt, wonach vor 3000 Jahren die Vorfahren des Dackels in Reliefen auf ägyptischen Gräbern zu finden sind. Er wird bis zurück ins 15 .Jahrhundert erwähnt. Ursprünglich wurde er als Jagdhelfer eingesetzt. Er war ein sehr beliebter Helfer zur Dachs- und Hasenjagd. Da er über eine sehr gute Nase verfügt, wurde er zum Aufspüren des Wildes eingesetzt. Er war darauf trainiert, die Dachse und Füchse aus ihrem Bau zu treiben. Umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass Dachse doch relativ große Tiere sind. Sie werden bis zu 90 cm lang und wiegen bis zu 20 kg. Im mittelalterlichen Europa war der Dackel ein ausgezeichneter Spürhund und hatte fast die Qualitäten eines Jagdhundes.
Äußerlich und vom Charakter glich er unserem heutigen Terrier. Später, im 17. Jahrhundert wurde die Langhaar-Rasse entwickelt, und später kam dann auch noch der Rauhaardackel dazu. Es bildeten sich zwei Rassen, die größere wurde bei der Wildschweinjagd eingesetzt, und die kleinere zum Aufspüren von Füchsen und Hasen. Auch heute noch, wird er zur Jagd mitgenommen, um verwundetes Tier aufzuspüren.
War der Dackel in den 60er und in den 70er Jahren noch ein Modehund gemeinsam mit dem Pudel, ist er in den 80er Jahren von dem Dalmatiner abgelöst worden.






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