Chinchillas, eine Gattung der meerschweinartigen Nagetiere, sind in den Steppen und Bergregionen Südamerikas beheimatet (z.B. Bolivien und Peru). Die Säuger lassen sich hier vor allem im südlichen Teil der Anden in 3 000 bis 5 000 Metern Höhe finden. Als spanische Pilger zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Nager entdecken, wurden sie von ihnen nach den dort lebenden Chincha-Indianern benannt. Diese ernährten sich hauptsächlich von dem Fleisch der Tiere und nutzen das Fell für Kleidung. Schließlich entstand ein reger Handel zwischen Südamerika und Europa, welche die Pelze der Nager sehr schätzten.
Da dies fast zur Ausrottung führte, richtete man so genannte Chinchillafarmen zur Pelztierzucht ein. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden dann erstmals lebendige Chinchillas nach Europa importiert um sie in Zoos auszustellen und um eigene Züchtungen vorzunehmen. Als Haustiere jedoch werden sie erst seit ca. 1980 gehalten und erfreuen sich seit dem einer immer größeren Beliebtheit.






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