Balinesen sind Langhaarkatzen der orientalischen Gattung im den dunklen Markierungen der Siamkatze. Die ursprüngliche Zucht der Rasse begann in den USA, der wahre Ursprung ist jedoch ungewiss. Generell wird angenommen, dass sich die Balinesen aufgrund einer spontanen Mutation eines inkompletten dominanten Gens der Siamkatzen gebildet haben. Diese Mutation hatte als Resultat, dass sich im Wurf einer reinrassigen Siamkatze plötzlich langhaarige Babys tummelten. Es gibt allerdings auch die Theorie, dass sich die langhaarigen Katzen aufgrund von Kreuzungen der Siamkatze mit anderen Katzenrassen wie den Persern gebildet haben. In den 1950er Jahren begann man in den USA langhaarige Jungtiere von reinrassigen Siamkatzen weiterzuzüchten. Ursprünglich wurden die Katzen schlicht Longhair Siamese (Langhaar Siamkatze) genannt, darüber waren die Siamzüchter natürlich nicht sehr erfreut. Helen Smith, eine der Züchterinnen die in den Anfängen des Zuchtprogramms involviert war, gab ihnen dann den Namen Balinese. 1975 wurden die ersten Balinesen aus den USA nach Europa importiert. Seither haben sie sich zu einer beliebten Rasse entwickelt. Balinesen widerspiegeln die Siamkatzen in allen Zügen, der einzige Unterschied ist das lange Fell.
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Balinesen sind eine orientalische, mittelgroße, starke, sehr geschmeidig und doch muskulöse Katzen. Ihr Körper ist lang, mit langen Beinen und einem langen Schwanz. Da sich die Balinesen aus den Siamkatzen gebildet haben, haben sie sich die Körperstruktur, Fellfarbe und das Muster beibehalten. Sie haben das anmutige Erscheinungsbild einer Siamkatze, mit der einzigen Ausnahme des langen und schönen Hermelinpelzes. Das markanteste am äußerlichen Erscheinungsbild der Balinesen ist der prächtig lange Schwanz. Männchen sind in der Regel etwas größer als die Weibchen. Die langen Beine sind dünn, dabei sind die Vorderbeine etwas kürzer als die Hinterbeine. Die Pfoten sind klein und oval, mit fünf Zehen vorne und vier hinten. Der mittelgroße Kopf ist lang, mit verjüngender Keilform und der Schädel ist flach, der Nacken ist lang und schlank. Die Schnauze ist fein, keilförmig, Kinn und Backen sind von mittlerer Größe. Die Nase ist lang und gerade, die mittelgroßen, mandelförmigen Augen sind tiefblau, klar und leicht schräg zur Nase angeordnet. Die spitzigen Ohren sind sehr lange und breit an der Basis. Der lange Schwanz ist buschig behaart und spitz zulaufend. Das Fell ist von mittlerer Länge, seidig und flach anliegend über den ganzen Körper. Das Fell ist in der Regel hell mit klaren dunklen Abzeichen.
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Balinesen sind sehr aktive, verspielte und extreme intelligente Katzen. Sie behielten sich größtenteils die Persönlichkeit ihrer Vorfahren, den Siamkatzen, anhänglich aber weniger gesprächig und die Stimme soll nicht so grell wie bei den Siamkatzen sein. Balinesen sind manchmal sehr merkwürdig uns sie sind ständig auf der Hut. Mit anderen Haustieren und Kindern kommen sie in der Regel sehr gut zu Recht. Sie blühen regelrecht auf bei menschlicher Zuwendung, sie lieben es gestreichelt und geknuddelt zu werden, als Belohnung erhält der Besitzer bedingungslose Liebe. Sie verabscheuen es allein gelassen zu werden, mehrere Katzen sind deshalb ein Muss. Auch wichtig ist es ihnen viel Platz zur Verfügung zu stellen, aufgrund ihrer extrem verspielten Art und dem Drang sich ständig zu bewegen können sie bei zu wenig Platz sehr schnell gelangweilt sein und dann leiden sie unter Stress. Oft vollführen sie geradezu akrobatische Sprünge.
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Den Namen verdankt die Balinese ihren geschmeidigen Bewegungen, die an balinesische Tempeltänzerinnen erinnern.
Bis in die 1940er Jahre wurden langhaarige Jungtiere von Siamkatzen getötet oder abgegeben, weil sie als rasseuntypische Bastarde galten.
Die Fellzeichnung wird bei den Jungtieren erst im Alter von einigen Wochen sichtbar.
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