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Vanni Moderator


Anmeldedatum: 22.04.2009 Beiträge: 1092 Meine Haustiere: Mein Hund Rex; mein Pony Felix; meine Pflegeponys Lady,Molly,Ronja; Ratten Sunny,Sandy,Blacky,Angel,
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Verfasst am: 17. Nov 11, 17:19 Titel: Trensenzaum |
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Hallo Leute
Findet ihr Gebisslose Trensen oder normale Trensen mit Gebiss am besten für euer Pferd?
Welche Art Trense und Gebiss benutzt ihr und warum?
Liebe Grüße,eure Vanni |
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Tanya Forenlegende


Anmeldedatum: 01.06.2010 Beiträge: 1831
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Vanni Moderator


Anmeldedatum: 22.04.2009 Beiträge: 1092 Meine Haustiere: Mein Hund Rex; mein Pony Felix; meine Pflegeponys Lady,Molly,Ronja; Ratten Sunny,Sandy,Blacky,Angel,
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Verfasst am: 17. Nov 11, 18:04 Titel: Trensenzaum |
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Trensen sind die Kopfstücke beim Reiten liebe Tanya mit der Eisenstange also dem Gebiss .
Davon gibts auch welche ohne Gebiss und viele versch. Arten von Trensen  |
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Tanya Forenlegende


Anmeldedatum: 01.06.2010 Beiträge: 1831
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Vanni Moderator


Anmeldedatum: 22.04.2009 Beiträge: 1092 Meine Haustiere: Mein Hund Rex; mein Pony Felix; meine Pflegeponys Lady,Molly,Ronja; Ratten Sunny,Sandy,Blacky,Angel,
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Verfasst am: 17. Nov 11, 18:17 Titel: Trensenzaum |
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Genau das Ding mit den Zügeln  |
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Calypso Stamm-Mitglied

Anmeldedatum: 13.09.2008 Beiträge: 468 Meine Haustiere: Hengst INDALO, Hund BENNY, Katzen: Cp. Jack Sparrow, Calypso, Madonna, Orlando, Cp. Barbossa
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Verfasst am: 24. Jan 12, 19:18 Titel: Trensenzaum |
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Hallo Vanni,
da ich eine extrem leichte Hand habe und nur hochblütige Pferde (und bis auf mein Stutfohlen nur Hengste) hatte, habe ich mit sehr dünnen, meist doppelt gebrochenen Trensen- oder Kandarrengebissen die besten Ergebnisse und die zufriedensten Pferde gehabt. Wichtig ist auch der grösstmögliche Verzicht auf alle Sperriemen, vor allem auf den widerlichen Pullriemen (2. zusätzlicher Sperriemen), den wohl inzwischen fast jeder benutzt und die es dem Pferd endgültig verunmöglichen, wunschgemäss seine eventuelle Zufriedenheit mit dem Kauen am Gebiss kundzutun und dabei das Genick zu entspannen. Ich lasse die Sperrriemen komplett weg oder nehme, vor allem in der Ausbildung, nur einen hochgesetzten, s.g. englischen Riemen, der direkt unter dem Wangenknochen liegt und die Atemwege nicht berührt.
Hier handelt es sich um eine Welsh- Cob- Trense. Der Sperriemen ist sehr locker, man kann leicht zwei Finger zwischen Riemen und Nasenbein schieben. Die Trense ist ein amerikanisches Snaffle- bit, das die Mindeststärke für die Turnierteilnahme nach LPO hat.
Grundsätzlich gilt: nicht das Gebiss ist scharf oder nicht scharf, sondern die Reiterhand entscheidet allein über die Wirkung. Ein Kandarrengebiss ist in der geübten und feinen (!) Reiterhand fürs Pferd weicher als eine Trense, weil nicht jede Handbewegung an der Maulspalte zerrt, sondern das Gebiss zuerst leicht im Maul dreht. Für ein gut gerittenes (!) Pferd ist allein die Drehung schon Hilfe genug, um zu reagieren.
In dem bekannten Buch "Irrwege der klassischen Dressur" vom Tierarzt und Schulreiter Philippe Karl findest Du ganz viele Infos zur Dressurausbildung.-Eines der besten Bücher der letzten Jahrzehnte!!!
Lieber Gruss
Nina _________________ Fast alle Tiere werden perfekt geboren -die meisten Krüppel produziert der Mensch. |
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Vanni Moderator


Anmeldedatum: 22.04.2009 Beiträge: 1092 Meine Haustiere: Mein Hund Rex; mein Pony Felix; meine Pflegeponys Lady,Molly,Ronja; Ratten Sunny,Sandy,Blacky,Angel,
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Verfasst am: 24. Jan 12, 21:08 Titel: Trensenzaum |
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@Calypso: Liebe Nina,da gebe ich dir vollkommen Recht,dass es nur auf die Reiterhand ankommt ! Super das wir da einer Meinung sind
Ich hab Felix jahrelang nur auf der normalen Wassertrense geritten,hab bei meiner engl. Trense noch nie wirklich mit Sperrriemen geritten,früher ja,aber seitdem ich mehr an Erfahrungen gesammelt habe und auch älter geworden bin,reite ich seid Jahren schon ohne. Finde damit fühlt sich mein Dickerchen auch viel wohler. Viele meinen ja,dass ist ein muss mit Sperrriemen zu reiten,dabei sehe ich das neutral,ein Pferd kann auch nur so gut gehen wie die Reiterhand es führt. Und ich bin der Meinung,auch wenn Felix nur ein durchschnittliches Ponychen ist,dass er sehr gut an den Hilfen steht,ob mit engl. Trense oder dem mex. Reithalfter,ob auf der normalen Wassertrense oder dem doppelt gebrochenem Gebiss,er geht immer gut
Ich hab mal von einer gehört,dass ihr Pferd nur auf der mex. Trense gut läuft,dabei kommts weder noch auf die Trense weder aufs Gebiss an. Habs ihr auch gesagt,dass es nur auf ihre Reiterhand ankommt,aber das wollte sie mir ja nicht glauben.
Genauso wie viele sagen,dass man Dressurpferde besser auf Kandarre ausbildet,kann ich auf einer Art gar nicht nachvollziehen,denn ein Pferd kann nur so gut gehen wie sein Reiter es führt,egal welche Rasse,welcher Reitstil und welche Trense und Gebiss.
Oder?
Liebste Grüße,Vanni |
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Calypso Stamm-Mitglied

Anmeldedatum: 13.09.2008 Beiträge: 468 Meine Haustiere: Hengst INDALO, Hund BENNY, Katzen: Cp. Jack Sparrow, Calypso, Madonna, Orlando, Cp. Barbossa
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Verfasst am: 25. Jan 12, 18:09 Titel: Trensenzaum |
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Hallo Vanni, über den Sinn und Unsinn von Sperrhalftern habe ich mich ja schon ausgelassen. Ursprünglich stammen die Riemen von der Kavallerie, weil sie es ermöglichen, das Pferd auch gegen dessen Willen oder in Panik noch irgendwie zu lenken. Immerhin hing das Reiterleben hier direkt vom Pferd ab. Wir sind aber nicht beim Militär und können uns mehr darauf konzentrieren, unseren Pferden das Leben nicht unnötig schwer zu machen. Die Springreiter sehen das naturgemäss etwas anders, denn ein Pferd springt nur im absoluten Notfall, womit Springreiten also als widernatürlich zu betrachten ist. Dementsprechend ist auch das Abwehrverhalten vieler Pferde im Springtraining zu sehen. Und die Springreiter haben auch die doppelten Sperriemen erfunden, weil damit das Pferd noch weniger Chancen hat, sich gegen das Gezerre am Zügel und das Springen an sich zu wehren. Warum nun jeder Möchtegernreiter so etwas ungeprüft nachmachen muss, ohne sich über die Befindlichkeit seines Pferdes Gedanken zu machen, werde ich nie verstehen. Sie sollten halt einfach erstmal reiten lernen, bevor sie gegen die Pferde mit Zwangsmassnahmen vorgehen. Aber was bekommt ein Reitanfänger als erste Grundausstattung? Eine Reitgerte! Sporen soll man sich bekanntermassen erst verdienen, für Gerten und andere Zwangsmittel sollte das ebenso gelten, und wer vor dem Pferd Angst hat, sollte Steckenpferde reiten...
Thema Kandarre: hier ist eine saubere und gründliche Basisausbildung einfach alles, denn mit einer Kandarre kann man einem Pferd den Unterkiefer brechen!!! Natürlich bietet so ein Teil auch etwas mehr Sicherheit, wen man im Frühling mit einem Deckhengst im Gelände ist, aber die Kandarre allein macht es nicht. In der Dressur wird meist mit doppeltem Zügel geritten und wahlweise mit einem oder zwei Gebissen, wobei ich das viele Metallzeugs im Pferdemaul nicht so toll finde. Die Trense erlaubt eine stärkere Anlehnung am Gebiss, worauf vor allem Englischreiter mit riesigen Pferden schwören. Für mich ist das Bodybuilding für den Reiter und eine Zumutung fürs Pferd, denn in der Grundausbildung soll das Pferd gelernt haben, das Gesamtgewicht vermehrt mit der Hinterhand zu tragen und sich dabei vorn mehr aufzurichten und den Kopf selbst zu tragen. Aber heute müssen ja schon 5-jährige Pferde Kandarrenprüfungen laufen, da kann die Basisausbildung niemals abgeschlossen sein... Die Amerikaner haben ein Schulungsgebiss namens Snafflebit-with-shanks, also eine gebrochene blanke Kandarre mit D-Ring, so dass man direkt am Gebiss den Trensenzügel und am unteren Ende des Anzugs den Kandarrenzügel einschnallt. So kann langsam vom oberen auf den unteren Zügel umgeschult werden und irgendwann fällt der obere Zügel weg.
Grundsätzlich wird ein Pferd also von hinten nach vorn aufgebaut: Balance - Aktivierung und Stärkung der Hinterhand - Versammlung und Aufrichtung langsam auf der kräftigen und gymnastizierten Hinterhand aufbauen. Erst während der letzten Phase darf die Umstellung auf eine Kandarre passieren.
Nach über 45 Reiterjahren habe ich zu viele misshandelten und falsch gerittenen Pferde gesehen, wodurch ich zu meinen recht radikalen Ansichten gekommen bin.
Lieber Gruss
Nina _________________ Fast alle Tiere werden perfekt geboren -die meisten Krüppel produziert der Mensch. |
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Vanni Moderator


Anmeldedatum: 22.04.2009 Beiträge: 1092 Meine Haustiere: Mein Hund Rex; mein Pony Felix; meine Pflegeponys Lady,Molly,Ronja; Ratten Sunny,Sandy,Blacky,Angel,
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Verfasst am: 25. Jan 12, 18:28 Titel: Trensenzaum |
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Hallo Nina
Ja,da gebe ich dir vollkommen Recht. Da gibts nichts hinzuzufügen freut mich endlich mal jemanden kennengelernt zu haben,der auch den Sinn der Reiterrei erfasst hat
Das mit der Gerte finde ich auch nicht toll,habe deswegen auch gleich zu meiner kl. Cousine gesagt,dass sie mir ja nicht mit einer Gerte ankommen brauch,das brauch sie bei mir definitiv nicht.
Finde manche Reiter wirklich unmöglich
Liebe Grüße,Vanni |
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Calypso Stamm-Mitglied

Anmeldedatum: 13.09.2008 Beiträge: 468 Meine Haustiere: Hengst INDALO, Hund BENNY, Katzen: Cp. Jack Sparrow, Calypso, Madonna, Orlando, Cp. Barbossa
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Verfasst am: 26. Jan 12, 19:03 Titel: Trensenzaum |
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Uuups, danke für den Blumenstrauss  _________________ Fast alle Tiere werden perfekt geboren -die meisten Krüppel produziert der Mensch. |
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inkanova Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 11.12.2009 Beiträge: 306 Meine Haustiere: Derzeit habe ich meinen Superschatz Sammy. Einen großen Schäferhund-Rüden aus Leistungszucht
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Verfasst am: 27. Jan 12, 10:48 Titel: Trensenzaum |
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Als ehemalige Reiterin der klassischen Version mit "riesigen" Pferden muss ich natürlich auch meinen Senf dazu geben. Die Sperriemen wurden nicht nur deswegen gemacht, um das Pferd ans Gebiss zu zwingen, sondern um in Dressurprüfungen ein Herausstrecken der Zunge zu vermeiden, für das es Punktabzug gibt.
Ansonsten ist es eigentlich unrealistisch zu glauben, man könnte ein Pferd am Kopf durch die Gegend tragen. Die Anlehnung wird deswegen erwünscht, damit es keine großen Hebelwirkungen bei der Zügeleinwirkung gibt. je länger der Zügel durchhängt, um so mehr schlackert er und bei Paraden oder sonstigen Hilfen muss die Hand viel mehr Weg machen. Wird die Anlehnung zu schwer, sagt man zwar, dass das Pferd auf dem Zügel liegt, aber das bedeutet nur, dass die Hand zu unruhig ist, und sich das Pferd am Mundschtück festbeisst, bzw. es mit der Zunge einklemmt. Eine unerwünschte Situation, die nur durch die Korrektur des Reiters verbessert werden kann.
Bei sehr scharfen Zäumungen reicht oft das Gewicht der Zäumung/Zügels aus, um das Pferd zum abknicken zu bewegen, ohne je eine Anlehnung zu haben. Das konnte ich sehr gut bei einigen Schulpferden beobachten, die wegen körperlichen Umstängen, z.b. zu starke Ausbildung der Ganaschen, nur ungern den Kopf fallen liessen. Auf Wassertrense liefen sie ihren eigenen Stiefel, kaum war die scharfe Zäumung drauf, knickten sie ohne Einwirkung ab.
Dass junge Pferde schon gleich an der Kandarre ausgebildet werden ist mir - jedenfalls in meinem damaligen Umfeld - neu. Da wurde immer erst mit Wassertrense oder auch Plastik gearbeitet. Bei sehr langen Pferden wurde ab und an eine lose Strippe vom Sattel zu Kruppe gelegt, um ein besseres Untertreten zu erreichen (nicht über Zwang, sondern damit das Pferd seine Hinterhand nicht "vergisst"). Kein klassischer Reiter arbeitet sein Pferd von vorne nach hinten, wenn er länger etwas von seinem Freund haben will. Das würde jeder Ausbildungsmethode widersprechen, die ich kenne.
Ich selbst hatte auch ausgeprägte Sportpferde mit viel Vollblutanteil. Bei denen kann man eh wenig über Zwang erreichen, so zumindest meine Erfahrung. _________________ Liebe Grüße Saskia |
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inkanova Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 11.12.2009 Beiträge: 306 Meine Haustiere: Derzeit habe ich meinen Superschatz Sammy. Einen großen Schäferhund-Rüden aus Leistungszucht
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Verfasst am: 27. Jan 12, 11:10 Titel: Trensenzaum |
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Mit der Gerte bin ich übrigens völlig einer Meinung. Ein Gerät, dass als Schlaginstrument missbraucht wird. Für mich war es immer eher ein Signalgeber, ebenso wie die Sporen. Bekommen Anfänger eine Gerte aber keine Sporen, so werden sie oft unschuldigerweise zu prügelnden, mit den Fersen ins Pferd bohrenden kleinen Tyrannen. Wobei ich der Überzeugung bin, dass wenn die Leute über den massiven Schenkeldruck, der ja meist keiner ist, sondern Tritte in die Rippen des Pferdes, auch nicht den tiefen und entspannten Sitz lernen können.
Bekommen sie dann Sporen, haben sie nie das lange Bein gelernt und die zerschundenen, felllosen Seiten der Pferde sprechen Bände. Viele Pferde bekommen Angst vor der Gerte, was eigentlich völlig unsinnig ist. Meine Pferde hatten nie ein Problem mit Gerten, aber mir wurde auch immer eine spezielle Art nachgesagt, mit der Gerte umzugehen... eben nicht zu schlagen. Die "XXXsche Gertenhilfe" nannten sie es.
Sporen sehe ich ähnlich. Sie sind nicht dafür da, das Pferd ausfzuspiessen, sondern die Hilfen zu präzisieren. Ein Pferd, dass mit seiner Haut eine Fliege gezielt wegschütteln kann, weiss auch genau, was eine leichte Berührung mit dem Sporn 2 cm weiter vorn oder hinten oder weiter oben oder unten bedeutet.
Ich bin auch ein Verfechter, dass auch gute Reiter immer wieder Longenunterricht nehmen sollten. Ich habe das jahrelang gemacht, auch wenn ich etwas komisch angesehen wurde, weil das ja nur für "Anfänger" wäre. Finde ich nicht, denn am Sitz kann man immer arbeiten und der geht hin und wieder etwas verloren beim täglichen Alltagstrott. Und der Sitz ist für mich das A und O, ohne den helfen die ganzen Hilfsmittel auch nix oder nicht lange. _________________ Liebe Grüße Saskia |
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