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Renate Anfänger


Anmeldedatum: 04.05.2008 Beiträge: 63 Meine Haustiere: Carmen - Bruni - Blässle
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sabine Forenlegende


Anmeldedatum: 20.05.2008 Beiträge: 1750
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Verfasst am: 18. Jul 08, 22:42 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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hallo liebe renate,... ist leider etwas weit,...aber die frau härpfer (lautes ah jo- und um gottes willen in NÖ zu hören)
macht hufheilung/pflege,... kann da jetzt nicht bestimmendes sagen!
mit eigens gebrauten ölen!
zu uns: wir hatten damals einen schmied der (nicht so alt aber in seiner ansicht recht verschroben wie altertümlich) entschied- der huf muss abgetragen werden!
boahh eh???? aber?? das pferd lahm nicht? das pferd,... ist doch ok????
nein eben nicht! denn... in der hufwand wäre ein bluterguss zu ersehen,. den man schnellstens wehschneiden müsse!
oh? aha? aber woher?? warum so massiv???
wir holten einen TA und einen 2. schmied zu rate- denn eine hufwand einfach so wegschabeln zu lassen kam mir absurd vor!
irgendwie wurden wir dann zu frau härpfer verwiesen,... die man als nicht nur schrullig bezeichnen kann! ja was soll ich sagen??? am besten ich zitiere meine TA- schau mal zur härpfer - i vastehs ned- aber irgendwie kann die was! und heiraten musst du sie ja ned!
die erfahrung bei frau härpfer erspar ich euch jetzt (von amüsant bis ???) aber wir bekamen ein ölchen mit, das ned wenig kostete (60???€) und joriks huf in 3 wochen 4 cm wachsen liess!
jou so ist es gewesen! klarerweise haben wir (um unterschiedliche höhen zu vermeiden) alle hufe eingepappt! nach 4 wochen kam der schmied und meinte - die hälfte könne er schon wegnehmen! mit 2 beschlägen war die story bluterguss erledigt!!!
p.s.: wir haben einen neune schmied und wissen auch- dass blutergüsse im huf kein grund (natürlcih nach schwere) zum abtragen der kompletten hufwand sind!
aber das wachstum.....hat mich beeindruckt!
nach anfrage seh ich gerne nach ob ich von der dame noch irgendwo die kontaktdaten finde!
sabine |
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Beate Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 25.06.2008 Beiträge: 294 Meine Haustiere: 2 Pferde, 3 Maultiere, 1 Hund, 5 Katzen, 2 Meerschweinchen, 4 Wellensittiche
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Verfasst am: 19. Jul 08, 09:14 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo Sabine,
ich habe auch schon des Öfteren von den "Härpfer-Ölen" gehört, und die Erfolge damit sollen wirklich beeindruckend sein. Von einer Bekannten erfuhr ich kürzlich, dass Frau Härpfer (wohl aufgrund gesundheitlicher Probleme) kaum noch "arbeitet" und auch kaum noch ihre Öle vertreibt.
Was Hufe, Hufpflege usw. angeht, da haben wir unseren eigenen Weg gefunden. Lange hatten wir uns nicht mit dem Thema beschäftigt, hatten einen gelernten Hufbeschlagschmied unseres Vertrauens, der regelmässig unsere Hafistute mit Eisen beschlug. Dann kam unser 2. Equide, Maultier Sancho dazu. Er ist eh ein Sonderfall, was den Umgang usw. mit ihm angeht; auf jeden Fall liess er den Schmied nicht an sich ran und bekam Panik, sobald er ihn nur sah oder roch (Sancho kommt aus Spanien, und hat wohl dort schon etliche Erfahrungen gemacht, die sich bei ihm "eingebrannt" haben). Hufpflege durch uns im Kleinen war gar kein Problem. Die Sache eskalierte so weit, dass mein Mann sich dem Thema "Hufpflege" intensiv annahm - Schulungen und Kurse zu dem Thema belegte. Heute ist es so, dass er seit vielen Jahren unsere Equiden selbst ausschneidet und bei Bedarf auch (mit Kunststoffbeschlägen!) beschlägt; er ist Mitglied bei der GdHK (Gesellschaft der Huf- und Klauenpflege), und hält ab und zu Hufkurse - besonders für Esel und Maultiere - ab.
Es war ein langer und mühsamer Weg, aber heute sind wir sehr froh darüber; nicht allein wegen der Kostenersparnis, sondern auch deswegen, weil wirklich gute Hufbearbeiter LEIDER sehr selten sind.
Wir stehen absolut auf "Barhuf", reiten im Bedarfsfall mit Hufschuhen, und wenn was Grösseres geplant ist, wird das eine oder andere Pferd/Muli auch mal beschlagen.
Gruss
Beate _________________
Ehrgeiz ist der Tod jedes tiergerechten Umgangs!
www.maultierfreunde.de
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Renate Anfänger


Anmeldedatum: 04.05.2008 Beiträge: 63 Meine Haustiere: Carmen - Bruni - Blässle
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Verfasst am: 19. Jul 08, 17:45 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo Beate,
ich bin völlig Deiner Meinung - es gibt wenige gute Hufpfleger/schmiede(Hufheilpraktiker).
Ich habe das Glück einen der wenigen guten Hufheilpraktiker für meine drei Esel zu haben (in der nahen Schweiz), selber habe ich auch einen Hufpflegekurs gemacht, allerdings nur tägliche Pflege und Kleinigkeiten nachbessern. Meine drei hatte ja sehr schlechte und kranke Hufen als ich sie von den Vorbesitzern übernahm. Sie hatte u.a. eine starke Hufbeinsenkung (fast schon Durchbruch) bei ihr war es 5 nach 12:00 Uhr.
Aber der besagte Hufheilpraktiker kam in letzter Minute per "Zufall"
in unser Leben und hat meine dreien in langwieriger Kleinarbeit die Hufen wieder auf Vordermann gebracht. Du weißt ja, das dauert sehr sehr lange!
Barhuf finde ich auch gut, bei Eseln ist es sowieso eher üblich, aber auch für Pferde ist es gut. Durch die Eisen wird ja der natürliche Hufmechanismus stark eingeschränkt - habe mal eine schöne Zeitlupenaufnahme bei einem Kurs gesehen, zwei Pferdi im Vergleich beim galoppieren - eines mit Esien - eines ohne!
Wo seid ihr denn zu Hause?
Liebe Grüsse
Renate mit den drei Langohren _________________
Renate Burda - Tierkommunikation
www.burdarenate.at |
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Beate Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 25.06.2008 Beiträge: 294 Meine Haustiere: 2 Pferde, 3 Maultiere, 1 Hund, 5 Katzen, 2 Meerschweinchen, 4 Wellensittiche
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Verfasst am: 20. Jul 08, 09:14 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo Renate,
wir wohnen in der Nähe von Heidelberg.
Wenn einer Deiner Esel eine Hufbeinsenkung hat, ist es wohl ein Rehe-Esel?! Die Hufbearbeitung bei einem Rehe-Tier ist ja das eine, und die dementsprechende Fütterung und Haltung das andere; wie handhabst Du es diesbezüglich mit dem Rehe-Esel? Welche "Umstellungen" hast Du gemacht, um einen Rehe-Schub zu verhindern? Und weisst Du, was ihn damals ausgelöst hat?
Ja, eingeschränkt wird der Hufmechanismus durch Eisen, aber glücklicherweise nicht komplett ausgeschaltet (sofern korrekt genagelt wird). Wenn man ein gebrauchtes, abgenommenes Eisen anschaut, so sieht man eigentlich immer auf den Schenkeln ganz deutlich die Vertiefungen, die der Hufmechanismus auf dem Eisen verursachte. Ich bin eher aufgrund des unnatürliches Aufprallverhaltens (Klirreffekt) gegen Eisen. Deshalb beschlagen wir - wenn überhaupt - mit Kunststoff oder mit Öllöv (gummiummantelte Eisenbeschläge).
Gruss
Beate _________________
Ehrgeiz ist der Tod jedes tiergerechten Umgangs!
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Renate Anfänger


Anmeldedatum: 04.05.2008 Beiträge: 63 Meine Haustiere: Carmen - Bruni - Blässle
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Verfasst am: 20. Jul 08, 15:40 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo liebe Beate,
weißt Du Blässle ist nun erst 8 Jahre alt, sie wurde von Fohlenalter an nie artgerecht gehalten, die Ex-Besitzer haben nie, wirklich nie jemals Mist weggeräumt, die Esel hatten keinen trockenen Offenstall oder Unterstand.Von März bis Oktober waren Sie auf einer 3 ha großen Wiese rund um die Uhr!! Hufschmied kam 1 - 2 mal im Jahr und schnitt radikal!
Leute brachten anscheinend Kiloweise und Sackweise Brot und sontiges unsinniges Zeug für Esel.
Blässle hatte laut dem Harder Tierarzt oft Probleme mit den Hufen,
Reheschübe, jede Menge Hufabzesse, die hat mein Hufheilpraktiker auch noch gesehen beim (die alten Abzesse sieht man ja noch lange beim Ausschneiden, vornezu) Der Tierarzt wurde (lt. seiner Aussage) nur dann
gerufen, wenn schon die Nachbarn darauf hinwiesen, dass bei den Eseln was gemacht werden muß, wenn sie kaum mehr laufen konnten, oder nur auf drei Beinen hüpften...)
Wie gesagt, mein Hufheilpraktiker, hat als ich die Esel gekauft hatte, zuerst wöchentlich, dann immer längere Abstände wirklich kleineweise
geschnitten, einen Schonschnitt gemacht, daß Blässle relativ schmerzfrei laufen kann, Bewegung muß ja unbedingt sein, wegen Durchblutung.....
Futter: ganz gutes rauhes grobes Heu gemischt mit gutem Stroh,
Brot verboten (immer noch), wenig Karotten und Äpfel, Äste (Weide, Birke...) Beeren usw. nach Saison... (aber nur geringste Mengen), Orangen usw. auch.
Exaktes Misten bzw. Sauerhalten von Offenstall, Auslauf und Weide!
Täglich Hufen auskratzen und kontrollieren (Steinchen....)
Blässle's Hufen sind wieder recht gut, Reheschüb hatte sie schon länger
keinen mehr.....Hufheilpraktiker meint, dass sie recht gut ausgeheilt sei und dass es mit der Zeit kaum mehr Probleme geben wird.
Die andere zwei Eselchen haben schon seit längerem sehr gute Hufen, ohne Probleme. Anscheinend sei es gerade bei ganz jungen Eseln so,
daß die Heilung viel länger braucht, spziell, wenn sie von Fohlenalter an
schlechte Pflege und Haltung hatten....???
Ich bin keine Huffachfrau, habe wohl nur einen Hufpflegekurs gemacht und
verlassen mich auch immer auf den Hufheilpraktiker (der hat selber 21 Esel und ein paar Pferde)
Ihr kennt Euch sicher sehr gut aus mit allen möglichen Hufproblemen, oder?
lieben Gruß
Renate _________________
Renate Burda - Tierkommunikation
www.burdarenate.at |
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sabine Forenlegende


Anmeldedatum: 20.05.2008 Beiträge: 1750
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Verfasst am: 21. Jul 08, 11:01 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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hui????
die gute frau haerpfer ist bis D bekannt ?????
faszinierend,... wusste gar nciht was ich für ein glück habe "neben" ihr zu wohnen! das sie nichts oder kaum mehr was macht kann ich mir leider gut vorstellen, denn als ich vor ???5 jahren bei ihr war wegen unserem Problem- ging es ihr nicht gerade hervorragend - sie erwähnte nichts genaues (klar warum auch- wir kennen uns ja kaum) - und meinte nur- meine zustände sind mir bestens vertraut- und so lange ich kann mach ich weiter! ???
schade und sehr traurig für sie!
ansonsten kann ich euch leider keine weiteren tipps anbieten, da wir "auf holz klopf" danach nie wieder probleme hatten! was ich schon von serh vielen (mir so vorkommend) kompenten quellen gehört haben, das diverse hufplege aus dem reitsportgeschäft (hufbalsam, öl, fett,...) nicht öfters al einmal wöchentlcih angewendet werden soll! leider überpflegen mache pferdebesitzer die hufe ihrer hotties- dass erst daraus probleme entstehen wir pflegen wenns uns einfällt,... und fahren gut damit!
sabine |
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Frettinchen Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 16.07.2008 Beiträge: 327
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Verfasst am: 04. Aug 08, 22:12 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo,
richtig gute Hufbeschläge, besonders im othopädischen Bereich, bekommt man in der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover !!
Dank ihnen und später unserem Hufschmied, der dort sein Handwerk erlernte, hat unser Hannoveraner wieder / immer noch (seit 12 Jahren) Freude am Laufen.
Ansonten haben wir keine Erfahrungen mit Hausmittelchen, da unsere zwei Pferde recht ordentliche Hufe haben, bzw. über den regelmäßigen Schnitt und Beschlag in Form gehalten werden.
Grüße
Brigiite |
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TheHoofMan Jungtier


Anmeldedatum: 10.10.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 10. Okt 08, 12:41 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo, ich bin Hufpfleger und finde es wichtig, dass Pferdebesitzer selbst genug Bescheid wissen über die Hufe ihrer Pferde.
z.B.
- die verschiedenen Teile des Hufs
- Huffunktion, Hufmechanismus
- Ernährung
- Wichtigkeit der Bewegung
- Hufe selbst ausschneiden / raspeln
Jede/r sollte so viel über sein Pferd und die Hufe (und alles andere) wissen, dass er / sie mit dem Hufschmied / Hufpfleger eine sinnvolle Diskussion führen kann und erkennen kann, ob er gut arbeitet.
Macht eine Kurs und lest die richtige Literatur, z.B. AANHCP, Jamie Jackson, Pete Ramey etc. |
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Bine Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 24.09.2008 Beiträge: 318 Meine Haustiere: 1 Pferd, 1 Hund, 1 Hamster, 2 Degus
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Verfasst am: 10. Okt 08, 21:39 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Mein Pferdchen hatte vor meiner Zeit immer Eisen.
Hufschmied war jedesmal ein Greul, zumal er sich die vorderen Eisen immer wieder abgetreten hat, so das er oft kommen musste.
Die Hufe waren so durchlöchert, dass kein Nagel mehr hielt und wurden immer kürzer. Trachten hatte er gar nicht mehr. Laut damaligem Schmied brauch man die bei Eisen auch nicht.
Als ich ihn übernommen hab, habe ich ihn kurze Zeit später auf Barhuf umgestellt. Es war sehr sehr langwierig. Er ging sehr fühlig, so dass ich ihm gute Hufschuhe gekauft habe.
Mit Hufschuhen reite ich ihn immer noch, allerdings nur vorne. Er hat gute Hufe mit richtig Trachten und ich bin froh, diesen Schritt damals gemacht zu haben.
LG Bine |
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TheHoofMan Jungtier


Anmeldedatum: 10.10.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 10. Okt 08, 22:16 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo Bine,
super Erfolg mit deinem Pferd.
Hufeisenbeschlag kann die Hufe oft dermaßen beeinträchtigen oder zerstören!
Und wenn man umstellt auf Barhuf kannst du alles erleben - Pferde die völlig normal gehen auf allen Untergründen, manche die fühlig sind und am besten mit Hoof-Boots gehen und alles dazwischen auf verschiedenem Untergrund.
Es kann oft Geduld vom Reiter erfordern, bis die Hufe so weit geheilt sind, dass man ohne Probleme Barhuf gehen kann. Es gibt keine Hufe die "Hufeisen brauchen" - das sind Hufe die krank und zerstört sind, weil sie zu lange Eisen drauf hatten und deshalb in schlechtem Zustand sind. Heilung braucht Zeit!
Aber es lohnt sich - für Reiter und vorallem das Pferd. |
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Beate Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 25.06.2008 Beiträge: 294 Meine Haustiere: 2 Pferde, 3 Maultiere, 1 Hund, 5 Katzen, 2 Meerschweinchen, 4 Wellensittiche
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Verfasst am: 11. Okt 08, 10:06 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo HoofMan,
Deinem ersten Posting stimme ich vom Prinzip her zu.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass LEIDER bei vielen Pferdebesitzer die Kenntnisse spätestens am Huf aufhören. Dafür gibt es ja dann die Hufbearbeiter. Aber ich finde, man sollte auch dem "Hufbearbeiter seines Vertrauens" immer etwas auf die Finger kucken, und auch wissen, was er nun warum macht. Und sich dazu auch andere Meinungen anhören, denn die verschiedenen "Fraktionen" gehen ja oft an die verschiedenen "Problemhufe" mit den unterschiedlichsten Lösungen ran. Deshalb sehe ich es auch so, dass es als Pferdebesitzer sinnvoll ist, die Vorgehensweise zu kennen und zu verstehen, denn es geht um die Gesundheit des eigenen Pferdes.
Wo ich in Deinem Posting ein wenig vorsichtig wäre, ist Dein "Aufruf", die Hufe selbst auszuschneiden und zu raspeln, und Hufkurse zu belegen. Ich bin hier keineswegs skeptisch, weil ich es den Besitzern nicht zutrauen würde - im Gegenteil! Aber nach der momentanen Gesetzeslage ist es LEIDER dem Pferdebesitzer untersagt, die Hufe selbst zu bearbeiten. Von daher bewegen sich auch Hufkurse, die dazu anregen, auf juristisch "wackligem Boden". Um hier (mal wieder) Missverständnisse zu vermeiden - ich bin absolut dafür, dass die Pferdebesitzer auch zwischen den Hufpflegeterminen selbst Kleinigkeiten an den Hufen machen - evtl. mit entsprechender Erfahrung die Bearbeitung sogar komplett selbst übernehmen, aber es ist eben vom Gesetz her im Moment untersagt. Der Gesetzestext ist Auslegungssache, und - je nachdem - ist es sogar untersagt, Hufschuhe selbst anzuziehen . Klar, wo kein Kläger ist, ist keine Klage - aber genau deshalb wäre ich ein wenig vorsichtig mit solchen Aufrufen in der Öffentlichkeit. Hoffe, Du verstehst, was ich meine .
Gruss
Beate _________________
Ehrgeiz ist der Tod jedes tiergerechten Umgangs!
www.maultierfreunde.de
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TheHoofMan Jungtier


Anmeldedatum: 10.10.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 11. Okt 08, 10:37 Titel: Hufe selbst trimmen |
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Hallo, danke für deine Antwort.
Eine Bemerkung zur Gesetzeslage - es ist dem Pferdebesitzer nicht verboten, die Hufe selbst auszuschneiden, zumindest nicht in Deutschland.
Gruss, Gunnar |
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Beate Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 25.06.2008 Beiträge: 294 Meine Haustiere: 2 Pferde, 3 Maultiere, 1 Hund, 5 Katzen, 2 Meerschweinchen, 4 Wellensittiche
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Verfasst am: 11. Okt 08, 11:24 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Hallo Gunnar,
sorry, da bist Du leider nicht auf dem neuesten Stand. Hast Du nicht das neue Hufbeschlaggesetz zum 1. Januar 2007 mitbekommen - und die grossen Diskussionen an allen Stellen darüber? Da wurden auch einige Prozesse drum geführt - leider nicht mit befriedigendem Ergebnis für viele von uns.
Nach diesem Gesetz fällt unter den Begriff "Hufbeschlag" WIDERSINNIGERWEISE alles, was über das Waschen und Auskratzen der Hufe hinausgeht; auch das Anbringen jeglichen Hufschutzes (daher mein Hinweis auf das Anziehen von Hufschuhen). Und alle diese Tätigkeiten sind (nach momentanem Stand - mit der Hoffnung auf Änderung) alleine den "Gewerblichen" vorbehalten. Genau darum ging es ja in den ganzen grossen Diskussionen rund um die Erneuerung dieses Gesetzes - weil es so widersinnig, schlecht durchdacht und praxisfern ist.
In der (zugegebenermassen geringen) Hoffnung auf eine Änderung -
Beate
Nachsatz:
Hier eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen durch das neue Hufbeschlaggesetz - zusammengestellt vom VfD: http://www.vfdnet.de/doku/info/2085/Ueberblick%20zum%20Hufbeschlagsgesetz.pdf
Den genauen Gesetzestext suche ich heute abend raus. _________________
Ehrgeiz ist der Tod jedes tiergerechten Umgangs!
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Bine Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 24.09.2008 Beiträge: 318 Meine Haustiere: 1 Pferd, 1 Hund, 1 Hamster, 2 Degus
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Verfasst am: 11. Okt 08, 16:38 Titel: Ohne Huf kein Pferd (auch keine Esel) |
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Das ist ja echt krass,
habe ich auch noch nicht gewusst. Lege ab und an auch selbst Hand an. Raspeln und die Schnipsel abschneiden und so. Und dann auch noch Hufschuhe.
Mache mich ja echt strafbar!!!!
Die haben doch die Kappe am brennen!!!!!!!!!!
LG Bine |
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