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Autor: Mona Ottner

Eine Hundeschule ist besonders für Hundeanfänger sehr wichtig, um den richtigen Umgang mit Hunden zu lernen. Wir möchten gerne aufzeigen worauf bei der Auswahl einer Hundeschule zu achten ist, um "die Spreu vom Weizen zu trennen".
Es ist ratsam sich schon vor der Ankunft des Hundes eine geeignete Hundeschule auszusuchen, den manchmal ist guter Rat teuer und erfahrene Hundtrainer können gute Tipps für die Eingewöhnungszeit geben. Der Trainer sollte gewisse Erfahrungen mitbringen, wie zum Beispiel Kurse oder gar ein tierpsychologisches Studium. Dieses Kriterium sagt jedoch nichts darüber aus, ob ein Trainer gut oder schlecht ist. Es sagt oft aber etwas darüber aus wie fachkundig er oder sie ist. Dennoch ist auch ein abgeschlossenes Studium keine Garantie für die Qualität eines Hundetrainers, es dient lediglich als Hinweis und Entscheidungshilfe. Selbstredend gilt zu Beginn einmal, dass du dich mit dem Hundetrainer verstehst. Denn mit Antipathie und Unlust auf den Platz zu gehen überträgt sich schnell auf den Hund und er wird dann auch nicht mitarbeiten, wie erwartet. Unterhalte dich also mit dem zukünftigen Trainer, um herauszufinden ob ihr euch sympathisch seid.
Der Umgang mit Hunden ist äußerst wichtig. Rät der Trainer zu Würgern ohne Stopp, oder gar Stachelwürgern, so suche bitte sofort das Weite! Dann wird mit Gewalt und Druck gearbeitet und das ist immer der falsche Weg! Wenn sogar mit Teletakt (Reizstrom) gearbeitet wird, ist das ganz sicher nicht die richtige Hundeschule für dich und deinen Vierbeiner.
Die Beratung ist auch wichtig. Wenn du Probleme hast ist der Hundetrainer der erste Ansprechpartner und sollte dir bei den meisten Problemen helfen können. Wenn ein Hundetrainer mal sagt, dass er es nicht weiter weiß, heißt das nicht, dass es ein schlechter Trainer ist, denn niemand kann alles wissen. Er wird sich informieren!
Schau dir auch die Kursangebote an. Grundkurs, Aufbaukurs (Fortgeschrittene), vielleicht Obedience (Unterordnung in Perfektion) und vielleicht sogar Hundesport (Dog Dancing, Agility, Treibball, Fährtentraining, Flyball und andere) können zum Angebot gehören. Lass dich beraten, was zu dir und deinem Hund passen könnte. Wichtig sind auch Sozialisierungsstunden, selbst bei einem gut sozialisierten Hund sind diese Stunden wichtig, denn der Kontakt zu anderen Hunden kann ihm niemand ersetzen. Der Hund kann rennen, vielleicht buddeln, schnüffeln, mit anderen spielen, aber auch darin sind Verhaltensweisen wie Dominanz untereinander oder Disziplinierung enthalten. Diese Stunden lassen deinen Hund nicht verlernen, wie Hunde "hündisch" sprechen. Gehe zum Probetraining – ob mit oder ohne Hund. Schaue dir den Unterricht an, wie ist der Trainer, wie ist die Gruppe, was sind die Anforderungen, was wird gelernt und gelehrt. Schau dir ganz genau an, wer dir helfen soll deinen Partner für die nächsten Jahre zu erziehen.
Du solltest dir auch im Klaren darüber sein, dass eine Hundeschule kein Ort ist an dem einzig der Hund lernt. Eine Hundeschule ist ein Ort, an dem dir beigebracht wird wie du deinen Hund erziehst und du kannst das gleiche mit dem Hund üben und gegebenenfalls kann der Trainer Fehlverhalten auch korrigieren. Erwarte dir keine Wunder von der Hundeschule, denn du bist selbst für diese "Wunder" zuständig… es sollte mehr als Unterstützung zur Erreichung dieser Wunder verstanden werden.
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© 2008 Mona Ottner, Sofawolf e.V. |
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