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Autor: Richard Fussenegger

Allerdings werden wir all dies nicht in einem Artikel abhandeln, es ist nicht möglich im Rahmen eines kurzen Artikels alle Aspekte ausführlich anzusprechen die beim Einrichten und Zusammenstellen eines Aquariums zu beachten sind. Deshalb dürft Ihr euch an dieser Stelle schon auf eine neue Informationsserie von VIVATIER freuen.
Die Grundausrüstung für das erste Aquarium
Die erste Frage die sich jeder angehende Aquarienfan stellt ist simpel: „Was für ein Aquarium ist das richtige für einen Anfänger?“
Es gibt zwei grundverschiedene Arten von Aquarien, das Süßwasseraquarium und das Meereswasseraquarium (Salzwasser). Für einen Anfänger kommt in diesem Fall das Süßwasseraquarium in Frage. Salzwasseraquarien sind in allen Belangen schwieriger zu realisieren und sehr anspruchsvoll. Man bedenke alleinig die Mindestgröße von 250 Liter und eine Mindestkantenlänge von 1 Meter.
„Welcher Aquarientyp ist für einen Anfänger angemessen?“
Am bekanntesten dürfte das Goldfischglas sein, ein kugelrunder Glasbehälter der im 19. Jahrhundert Verwendung fand zur Zierfischaufbewahrung. Die Haltung von Fischen in einem derartigem Behältnis ist jedoch gesetzlich verboten und muss als Tierquälerei angesehen werden. Durch diverse Gründe die Stress verursachen sind die armen Tiere die in einem Goldfischglas gehalten werden geschwächt in ihrem Immunsystem und müssen frühzeitig einen qualvollen Tod sterben. Wie oben schon erwähnt, in Deutschland und Österreich ist der Vertrieb und Verkauf als Aquarium verboten und das Halten von Fischen ist eine Verletzung des Tierschutzgesetzes!
Die gesetzliche Mindestgröße eines Aquariums beträgt 60 x 30 x 30 cm, dies entspricht einem Volumen von 54 Liter, ein solches Aquarium ist auch sehr gut für Anfänger geeignet. Allerdings muss sich der angehende Aquarianer nicht nach geltenden Gesetzen richten bei der Auswahl seines Aquariums. Je nach der Größe und Menge der Fische die gerne gehalten werden möchten, muss die Wahl des Aquariums getroffen werden. 60 bis 80 cm Kantenlänge sind ohne weiteres auch für Anfänger geeignet. Mittlerweile werden Aquarien auch in anderen Formen als der klassischem Quaderform angeboten, meist sind diese jedoch unverhältnismäßig teurer und bieten gegenüber der Quaderform keine Vorteile. Es gibt 6 verschiedene Arten von Aquarien:
| • Nur-Glas-Aquarien | ||
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Sind mittlerweile die am weitesten verbreiteten Aquarien, in jedem Aquarienfachhandel zu erstehen, meist sehr billig (im Gegensatz zu den anderen Bauformen). Bei Nur-Glas-Aquarien sind die fünf Glasscheiben direkt durch Silikon miteinander verklebt, diese Bauweise ist stoßunempfindlich und deshalb auch eine gute Wahl um als Aquarianer durchzustarten. |
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| • Plexiglas-Aquarien | ||
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Wird wohl der neueste Trend in Sachen Aquarien werden, momentan spricht höchstens noch der Preisunterschied für ein Nur-Glas-Aquarium, ansonsten bieten Plexiglasaquarien viele Vorteile. Alle Formen sind für die Hersteller leicht realisierbar und meist ohne großen Kostenaufwand verbunden. Plexiglas ist wesentlich leichter als Glas - was sich bei größeren Aquarien für sehr viel mehr Handlichkeit sorgt. Farbtreue, Dichte, Wärmeisolation und Bruchfestigkeit sind wesentlich besser als bei Glas. In den USA hat sich das Plexiglasaquarium schon über Glasaquarien gesiegt. Oft liest man von der leichten Kratzerbildung bei Plexiglasaquarien, dies ist jedoch nur zutreffend bei unsachgemäßer Behandlung des Materials. |
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| • Teilrahmen-Aquarien | ||
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Entspricht den "Nur-Glas-Aquarien" mit dem kleinen Unterschied, dass oben und unten ein Aluminiumrahmen angebracht ist. Beim Kauf eines solchen Aquarientyps sollte darauf geachtet werden, dass die Rahmen aufgeklebt sind und nicht einfach aufgesteckt. Sollte alles fachgerecht verklebt sein, handelt es sich hierbei um ein sehr stabile Aquarienform. |
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| • Vollrahmen-Aquarien | ||
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Die Gläser sind in einen Aluminiumrahmen eingefasst, diese Art von Aquarien werden nur noch selten hergestellt. Ein Vollrahmen-Aquarium ist sehr stoßunempfindlich und stabil. |
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| • Vollglas-Aquarien | ||
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Das Aquarium ist aus einem Gus, keine Silikonfugen. Vollglas-Aquarien sind sehr teuer und wenn bei der Herstellung nicht auf die Spannung des Glases geachtet wird, kann ein Vollglas-Aquarium sehr leicht zerbersten. |
Der Großteil der Aquarien die aus Glas gefertigt werden bestehen aus Floatglas. Der Nachteil von Floatglas ist der leichte Grünstich. Bei kleinen Aquarien mit geringer Glasstärke fällt der Grünstich kaum auf, doch bei größeren Aquarien mit dickeren Gläsern ist der Grünstich klar auszumachen. Eine Alternative ist OptiWhite Glas, die Aquarien sind zwar meist etwas teurer, dafür ist der Blick in das Aquarium ungetrübt. Bei Aquarien die mit Silikonfugen verklebt sind, sollte darauf geachtet werden, dass schwarzes Silikon verwendet wurde. Schwarzes Silikon wirkt vorbeugend gegen Algenbildung.

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