Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: der Katharinasittich gehört zur Familie der Papageien. Der Katharinasittich kommt, wie sehr viele andere Sitticharten, ursprünglich aus Mittelamerika und dem östlichen Südamerika. Er kommt vornehmlich in den Ländern zwischen Guatemala und Bolivien vor. Die ersten Katharinasittiche wurden von Biologen Anfang und Mitte des 19. Jh. erforscht und katalogisiert. Der Name stammt sehr vermutlich von den Kreolen Mexikos. Hier wird der Sittich generell als „Catharina“ bezeichnet, so dass der Name mit großer Wahrscheinlichkeit von dieser Landesbezeichnung herrührt. Während der Katharinasittich in seinen Heimatgebieten noch heute im Wald vorkommt, ist er in Europa erst seit den 1880er Jahren bekannt. Vor allem die Tatsache, dass man diesen Vogel einfach züchten und halten kann, hat dafür gesorgt, dass es seit ca. 1910 die ersten Züchtungen gibt.
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Geschichte und Herkunft: [ bearbeiten ]
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Äußeres Erscheinungsbild: [ bearbeiten ]
Dem Betrachter werden am Katharinasittich sicherlich zuerst das leuchtend grüne Gefieder und die relativ großen, wachen Augen auffallen. Der Katharinasittich ist ein ausschließlicher Baumbewohner ist. Die grüne Farbe der Federn sorgt dafür, dass er sich in den hohen, dicht belaubten Bäumen Mittel- und Südamerikas besonders gut tarnen kann. Obwohl die grüne Farbe im Gefieder dominiert, sind kleine Farbeinschüsse bei einzelnen Federn durchaus üblich. Doch auch hier ist die Farbe Grün in allen Schattierungen vornehmlich vorhanden. Besonders interessant sind hierbei die Färbungen im Kopfbereich, die etwas bläulich anmuten und sich über die Rückenfedern erstrecken können. Im Vergleich zum Kopf sieht der Schnabel des Katharinasittichs sehr groß aus und ist von einer rosa Farbe; aufgrund seines Schnabels wird der Katharinasittich auch als „Dickschnabelsittich“ bezeichnet. Der Vogel wird in der Regel nicht größer als 16 cm. Im Vergleich zu anderen Vogelarten sind auch die Augen, die eine blaue Iris aufweisen, recht außergewöhnlich.
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Temperament: [ bearbeiten ]
Wie andere Papageien auch hat der Katharinasittich die Gabe, besondere Laute auszustoßen, die unabhängig von der Größe des Vogels sehr laut werden können. Der Katharinasittich ist ein außergewöhnlicher Vogel, der ganz besonders gut klettern kann. Da er in seiner Heimat in Bäumen beheimatet ist, ist Klettern seine zweite Natur. Allerdings haben Forscher beobachtet, dass er die meisten Zeit des Tages in der Natur mit Schlafen und dem Putzen seiner Federn zubringt. Im Vergleich zu vielen anderen Sitticharten wird der Katharinasittich in der Regel sehr schnell zahm, er ist jedoch ein Vogel, der sich im Schwarm wohler fühlt als allein. Allein gehalten, wird er zwar sehr wahrscheinlich klettern und auch fliegen und seinen schönen Gesang hören lassen.
Er wird jedoch in der Regel weitaus zurückhaltender sein, als er dies in Gesellschaft wäre. Es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn der Katharinasittich allein seltener zu einem Flug durch die Voliere oder das Zimmer aufbricht – er tut es in Gesellschaft eines Artgenossen einfach lieber. Die Tatsache, dass ein Katharinasittich einzeln nicht so temperamentvoll ist, wie in der Gruppe bzw. mit einem weiteren Sittich macht es ratsam, dass man ihn zumindest immer mit einem Artgenossen hält. Dann kann man beobachten, wie der Katharinasittich neugierig seine Welt erkundet und ohne Angst auf alle neuen Eindrücke reagiert.
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