Das Shetland Pony zählt zu den kleinsten Pferderassen der Welt. Besonders interessant ist, dass es sich bei diesem Pony um eine Naturverzwergung handelt, einem Prozess der nicht durch Menschenhand herbeigeführt wurde. Man vermutet, dass das Shetland Pony auf die prähistorischen Urformen des eiszeitlichen Wald- und Tundrenponys, zurückgeht. Wegen des extrem rauen Klimas verkümmerten diese Urformen, passten sich, um zu überleben, ihrer Umgebung an, und wurden im Laufe der Entwicklung von Natur aus zwergenwüchsig. Nach der Abtrennung der Insel (heute Shetland) vom Festland und der Besiedelung von Kelten vermischten sich die ursprünglichen Ponys mit keltischen, und später mit nordischen Ponys.
Diese Vermischung stellt die Herkunft des Shetland Ponys dar. Es selbst weist noch viele Eigenschaften des Überlebens im rauen Klima des Nordens auf. Das Haarkleid und die Fressgewohnheiten sind Indikatoren für die Ursprünglichkeit. Sie wurden damals als Zug-, Trag-, Reittiere und als Grubenponys verwendet. 1870 gründete Lord Londonderry sein Gestüt auf Bressay, wodurch die Ponys große Beliebtheit als Kinder- Kutsch- und Zirkuspferde erlangten. Das Stutbuch wurde 1890 gegründet und die Zucht auf die ganze Welt ausgedehnt.
Eine weitere kleine Pferderasse ist das Falabella aus Argentinien. Ähnlich beliebt wie das Shetland Pony ist auch das Islandpferd.






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