Die Lipizzaner gehört zu den bekanntesten und ältesten Pferderassen überhaupt. Die Lipizzaner gibt es schon seit dem 16. Jahrhundert. Gezüchtet wurden die Lipizzaner in der früheren k.u.k. Monarchie, im heutigen Slowenien. Die Basis der Lipizzaner Züchtung war das damalige robuste Karstpferd. Dieses wurde mit spanischen und andalusischen Pferden gekreuzt, diese Pferde waren beim Militär sehr beliebt wegen ihrer robusten Art, der Belastbarkeit und ihrer Ausdauer. Schon bald wurden Adelige auf diese schöne Pferderasse aufmerksam und beanspruchten den Lipizzaner, um ihn vor ihren prunkvollen Kutschen zu spannen.
In Europa wurde der Lipizzaner bekannt durch die Spanische Hofreitschule in Wien. Nun wurde die Pferderasse mit weiteren Pferden wie, den Arabern, den italienischen und den dänischen Züchtungen gekreuzt. Auch der tschechische Kladruber wurde in die Kreuzung mit aufgenommen, als man sehr kräftige Pferde brauchte, um schwere Karossen ziehen zu können.
Während des 1. Weltkrieges wurden die Lipizzaner nach Österreich geschafft, was jedoch viele der Tiere nicht überlebte. Die letzten Zuchttiere wurden zwischen Österreich und Italien aufgeteilt. 1947 wurden die Lipizzaner in ihrem alten Gestüt im heutigen Slowenien zu dem gezüchtet, was sie heute sind, erstklassige Reit-und Turnierpferde.



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