Die Rasse der Haflinger ist bereits im Jahre 1847 begründet: Ein orientalischer Hengst und eine galizische Landstute zeugten ein prächtiges Hengstfohlen, welchem der Züchter Josef Folie den Namen "249 Folie" gab. In dem hübschen Fuchs Folie vereinten sich der typische Aalstreifen, die Kraft und die charakteristischen Gebirgspferd-Merkmale wie Kraft und Ausdauer mit der Eleganz und dem Adel des orientalischen Vaters. Alle Blutlinienbegründer der heutigen Haflingerzucht gehen übrigens auf eben diesen Hengst Folie zurück.
Der Name "Haflinger" hat seinen Ursprung in der Tatsache, dass in Südtirol eine rege Nachfrage in Bezug auf wendige, trittsichere und kleine Wagen-, Reit- und Tragpferde bestand. Vor allem die Bauern aus Hafling kauften diese Pferde, wodurch sich der Name "Haflinger" einbürgern konnte - zunächst jedoch nicht eine Pferderasse bezeichnend, sondern eher als Umschreibung der Art, in der das Tier verwendet werden sollte. Genehmigt wurde die Rassebezeichnung "Haflinger" im Jahre 1898. Das, was wir heute einen Haflinger nennen, ist das Ergebnis einer Vielzahl von Entwicklungsstufen, die die Rasse über Jahre vom reinen Saum- und Tragpferd an bis heute durchlaufen hat.
Der Haflinger gehört mit dem Tinker und dem Hannoveraner zu den beliebtesten Pferderassen.






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