Der Ardenner gilt als eines der ältesten Pferde in Frankreich. Die römischen Legionen schätzten den Ardenner ebenso wie die Ritter des Mittelalter und Napoleons Artillerie. In den Zeiten der Kreuzzüge und zu Anfang des 17. Jahrhunderts wurden orientalische Blutlinien eingekreuzt, um leichtere Armeepferde zu erhalten. Im 19. Jahrhundert wurden Brabanter eingekreuzt, um dem Bedarf an schweren Zugpferden zu decken. Neben dem heute noch vorwiegend in Belgien, Luxemburg, Frankreich und Schweden gezüchteten schweren Typen gibt es auch Bestrebungen einen leichteren Sport-Typ durch Einkreuzen von Arabern zu erreichen – den Aratel.
Ein Ardenner-Stutbuch existiert in Frankreich seit 1908, in Luxemburg seit 1921 und in Belgien seit 1926.
Aus dem Ardenner entstanden auch die heute kaum mehr bekannten Rassen Trait du Nord, Auxoix, Schweden-Ardenner und Pfalz-Ardenner.


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