Der Sibirische Husky, laut FCI Siberian Husky, kommt ursprünglich aus dem nördlichen Sibirien. Tausende Jahre lang waren sie dort die wichtigen Begleiter von Nomaden, Jägern und Fischern. Sie wurden dazu benötigt die Lasten von einem Stamm zum anderen zu befördern. Schon damals schätzte man die Ausdauer und Widerstandsfähigkeit der Hunde. Im Jahre 1909 fuhren die Hunde das erste Mal bei einem Schlittenhunderennen mit. Die Gruppen aus Sibirischen Huskys landeten immer auf den vorderen Plätzen, so dass 1910 in Alaska eine Zucht begründet wurde. Die Zucht verbreitete sich aufgrund der großen Nachfrage schnell und wurde vor allem in den USA und in Kanada durchgeführt. So sind sie heute als die kleinsten und schnellsten reinrassigen Schlittenhunde bekannt. Ein anderer beeindruckender Hund aus der arktischen Welt ist der Alaskan Malamute.
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]
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Äußeres Erscheinungsbild [ bearbeiten ]
Ein Rüde kann etwa bis zu 60 cm groß und 28 kg schwer werden. Hündinnen werden bis zu 56 cm groß und 23 kg schwer. Der Körperbau ist rechteckig. Das bedeutet, dass die Höhe des Rumpfes in guter Proportion zur Länge steht.
Das Fell besteht aus zwei Lagen. Die untere Lage nennt sicht die Unterwolle und die obere ist das mittellange Deckhaar. Die Unterwolle wird ein bis zwei Mal im Jahr gewechselt und ist weiß oder nur leicht gefärbt. Außerdem bildet sich durch die Unterwolle eine optimale Wärmeisolierung und verhindert somit Wärmeverlust. Das Deckhaar kann alle Färbungen von weiß über rot und grau bis zu schwarz annehmen. Das Fell dient als Wasserabweiser und ist robust. Bauch und Brust des Sibirischen Huskys sind weiß. Er hat oft eine kräftige Färbung am Rücken, die über die Seiten zum Bauch hin schwächer wird.
Der Kopf läuft zu den Augen hin leicht zusammen. Zur Nase hin läuft der Fang auch leicht zusammen. Die Ohren stehen eng beieinander, sind dreieckig, hochgesetzt und haben eine mittlere Größe. Außerdem sind sie dick und gut behaart. Die Nase ist bei rotem Fell leberfarben, und bei schwarzem oder grauem Fell schwarz. Die Farbe der Augen kann blau, brau oder mehrfarbig sein. Die Pfoten sind klein und kompakt. So wird dem Wärmeverlust entgegengewirkt und die Verletzungsgefahr sinkt.
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Temperament [ bearbeiten ]
Obwohl der Sibirische Husky sehr aufmerksam ist und ihm nichts entgeht, eignet er sich nicht als Wachhund. Das liegt daran, weil er zu jedem freundlich ist. Durch diese Freundlichkeit und den Sanftmut kann er aber ein toller Freund sein. Er eignet sich für Besitzer, die sportlich sind, denn sein Arbeitswille und Bewegungsdrang sind sehr ausgeprägt. Außerdem besitzt er einen starken Jagdtrieb und sollte deshalb immer an der Leine geführt werden. So eignet sich als artgerechteste Bewegung der Schlittenhundesport.
Die Hunde mögen es nicht alleine zu sein. Deshalb sollte er immer einen engen Anschluss an Menschen haben oder mit mehreren Artgenossen gehalten werden. Wenn die Züchtung positiv verläuft, sind die Hunde sehr charakterstark. Er kann außerdem bei richtiger und artgerechter Haltung aggressionslos sein. Im Großen und Ganzen ist der Sibirische Husky ein ruhiges Tier, wobei er seine Freude auch durch Heulen ausdrücken kann.
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FCI Klassifikation [ bearbeiten ]
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Gruppe Sektion Rassestandard |
5 1 Nr. 270 |
[ was ist das? ] |
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Weiterführende Informationen [ bearbeiten ]
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