Der Malteser ist heute eine anerkannte und beliebte Hunderasse mit einer weit zurückreichenden Geschichte. Mit seinen 15 Jahren Lebenserwartung und seiner robusten und liebenswürdigen Art, ist er ein freundlicher Begleiter in vielen Haushalten.
Wo genau der Ursprung der Malteserrasse liegt, ist nicht genau bekannt. Fest steht, dass es sich um eine recht alte Hunderasse handelt. Es wird vermutet, dass ungefähr im 18. Jahrhundert Kaufleute ihre Ahnen aus Ägypten bis in den Mittelmeerraum brachten, hier erfreute sich der Malteser schnell großer Beliebtheit und deshalb begannen die Menschen ihn zu züchten. In Ägypten gibt es Abbildungen und Statuen im Grabmal von Pharao Ramses II. die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem heutigen Malteser aufweisen. Weiters wurden Abbildungen auf Tongegenständen gefunden, auf denen Hunde abgebildet sind die dem heutigen Malteser sehr ähneln, die Tongefässe werden etwa auf 500 v. Chr. geschätzt.
Auch Aristoteles (384–322 v. Chr.) nannte eine kleine Hunderasse mit dem Namen canes melitenses, dementsprechenden kannten wahrscheinlich auch schon die Römer den Malteser. Der Name ist vermutlich auf die heutige Insel Mljet zurückzuführen, doch auch Malta spielte eine Rolle in der Entwicklung dieser Rasse. Von dort aus verbreitete sich der kleine Hund allmählich über ganz Europa. Jedoch hatte diese noch nicht das typische, heute bekannte, Erscheinungsbild. So wie wir ihn heute kennen wurde er durch verschiedene Züchtungen geprägt, dort wurde besonderen Wert auf die guten Eigenschaften und das lange Fell gelegt.
Dem Malteser wird heute eine Verwandschaft zum Bichon Frisé, dem Bologneser und dem Havaneser nachgesagt.







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