Geschichte:
Die Holländischen Schäferhunde sind dem Belgischen und dem deutschen Schäferhund sehr ähnlich und von diesen wohl auch kaum zu trennen. In ihrer heutigen Form kennt man die Rasse seit Beginn des 18. Jahrhunderts. Die leißigen Hunde hüteten die Schafe und hielten sie davon ab, die kostbaren Äcker zu beschädigen. In alten Quellen wird davon berichtet, dass sie den mist armen Hirten halfen, ihren kargen Speisezettel aufzubessen, indem sie sie beim Wildern untertsützten. Bis zur Gründung eines Clubs 1898 verstand man unter den Hollandse Herderhonde, wie sie in ihrer Heimat heißen, keine rein gezüchteten Rassehunde, sondern Bauern- und Schäferunde ohne bekannte Abstammung. Dann wurden erste Rassekennzeichen festgelegt. Bis 1960 wurde der Standard mehrmals revidiert, es folgte die Anerkennung durch die FCI. Die Rasse ist eher selten.
Eigenschaften:
Wie sein deutscher und sein belgischer Vetter hat der Holländer viele gute Eigenschaften eines Gebrauchshundes. Als die großen Herden verschwanden, fand er Arbeit bei der Polizei und der Armee als Wach-, Schutz- und Suchhund. Auch als Blindenführhund hat sich die Rasse bewährt. Sie wird in den 3 Schlägen Kurzhaar, Langhaar und Rauhhaar gezüchtet.
Haltung:
Dieser arbeitseifrige Hund braucht viel Auslauf und eine Beschäftigung. Er soll etwas schwieriger zu erziehen und auszubilden sein als der Deutsche Schäferhund.






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