Die Geschichte von Hunderassen ist in den meisten Fällen nur lückenhaft und weniger sorgfältig dokumentiert als in anderen Bereichen. So ist zu erklären, dass unser heutiges Wissen über die Entstehungsgeschichte der Basset Griffon Vendéens, einer noch dazu sehr kleinen und kaum bekannten französischen Jagdhundrasse, selbst alles andere als "reinrassig" ist. Es ist eine bunte Mischung aus gesicherten Fakten etwa der letzten hundert Jahre auf der einen Seite und andrerseits oft nur mündlich überlieferten Spekulationen und teils widersprüchlichen Theorien, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen.
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]
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Äußerliches Erscheinungsbild [ bearbeiten ]
Größe: die Petits haben eine Größe von 34-38, die Grands von 39-44cm.
Ihr Gewicht beträgt bei den Petits 12-16, bei den Grands 18-25 kg.
Das Haar ist rauh und mittellang; die Hunde sind zwei oder dreifarbig: in der Grundfarbe weiß, mit orangefarbenen und/oder braunen, schwarzen, grauen Abzeichen versehen.
Vom Wesen her sind die Hunde intelligent, eigensinnig, freundlich und ausgeglichen.
In Frankreich werden die Hunde nach wie vor als Jagdhunde in Meuten gehalten, außerhalb Frankreichs ihrem meutetypischen Sozialverhalten entsprechend als Familienhunde.
Die Pflege beschränkt sich auf regelmäßiges Kämmen oder Bürsten, bei Bedarf Trimmen und Ohrenpflege
Beide Rassen brauchen Bewegung, sind lauffreudig und lieben lange Spaziergänge ebenso wie - als Ausnahme - den Gang um den Block. Gerne begleiten sie Herrchen oder Frauchen beim Joggen - allerdings frühestens nach Vollendung des ersten Lebensjahres.
Die Gesundheit ist bei beiden Rassen gut, die Hunde sind robust, nicht überzüchtet und werden bis zu 15 Jahren alt.
Nach der FCI-Klassifikation gehören beide Rassen zur Gruppe 6: Lauf- und Schweißhunde
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Temperament [ bearbeiten ]
So extravagant wie das Aussehen sind auch einige Wesenszüge der Basst Griffon Vendéen: Sie sind intelligent, aber eigensinnig und sensibel, dabei aber auch ausgeglichen. Im Umgang ist der Grand Basset in der Regel ruhig und besonnen, dabei aber nicht nervös.
Als Meutehunde sind beide Rassen stark auf ihre Familie - als ihre Meute - bezogen und lieben Erwachsene ebenso wie Kinder. Als Jagdhunde mit einer der besten Hundenasen sind sie allerdings auch an jeder Spur, die ihnen bei einem Spaziergang in die Quere kommt, interessiert.
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