Die Englische Bulldogge ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus Großbritannien. Bulldoggen sind in der heutigen Zeit als aggressiv und bissig verschrien, jedoch handelt es sich bei ihnen um gut erziehbare, liebevolle Familienhunde. Bulldoggen gibt es in zwei unterschiedlichen Zuchtformen, nämlich die hier beschriebenen Englischen und dann noch die Französischen Bulldoggen, wobei die Englischen Bulldoggen etwas größer als ihre französischen Verwandten sind.
Die Englische Bulldogge entstand circa im 6. Jahrhundert vor Christus, damals kreuzten Seefahrer ihre Molosser mit englischen, doggenähnlichen Hunden. Etwa im 17. Jahrhundert begann man Bulldoggen als Kampfhunde zu züchten, um diese gegen Bullen antreten zu lassen. Diese Hunderasse wurde auch zunehmend bei Hundekämpfen eingesetzt, welche im 19. Jahrhundert in England dann entgültig verboten wurden. Aufgrund dieses Verbotes verschwanden Bulldoggen vorerst von der Bildfläche. Doch einige Jahre später tauchte die Rasse wieder auf, sie fanden vermehrt Einsatz als Familienhunde und Wachhunde. Ab diesem Zeitpunkt wurde in der Zucht dieser Rasse kein Wert mehr auf eine ausgeprägte Aggressivität gelegt, sondern vielmehr auf Kinderfreundlichkeit und Verträglichkeit.
In der Rassenbeschreibung des großen österreichischen Bulldoggenfreundes Dr. Walter Schwarz heißt es:
„Bulldoggen sind wie rote Rosen und Sonnenuntergänge. Man kann sie nicht beschreiben, nur besingen. Der Charme ihres Wesens geht zu Herzen, der Reichtum ihrer Formen ist unerschöpflich. Lebende Edelsteine – faszinierend und seltsam.“
Einfacher ausgedrückt: Bulldoggen sind keine Hunde wie alle anderen, aber sie sind auch keine Hunde für Jedermann. Aber wer sich für sie entscheidet teilt fortan sein Leben mit einem tapferen Freund.







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