Der Do Khyi, oft auch als Tibetdogge, Tibet-Dogge oder Do-Khyi bezeichnet, ist in Tibet und China beheimatet, dort ist er unter dem Namen Bhote oder Bhotea bekannt. In China wird die Rasse Tsang-khyi genannt, was zu Deutsch so viel wie "Guter Hund" bedeutet. Ob dies nun einen besonders „gut aussehenden” oder in seinen Eigenschaften „besonders guten Do Khyi” bezeichnet, konnte nie zweifelsfrei geklärt werden. Der Do Khyi zählt zu den ältesten, noch bis 1960 unverfälschtesten, Hunderassen der Welt. Die Studie Genetic Evidence for an East-Asian Origin of Domestic Dogs (Studie, 2002)[1] von Peter Savolainen, Ya-ping Zhang, Jing Luo, Joakim Lundeberg und Thomas Leitner führt den Do Khyi als eine der alten Hundetypen, nahe am Ursprung der Domestikation auf der Stufe mit anderen ursprünglichen Hunden auf.
Do Khyis wurden als Wachhunde in den Ortschaften und an den Klöstern eingesetzt, weitere Funktionen umfassen die Tätigkeiten als Begleit- und Herdenschutzhund für die Nomaden und Karawanen, sowie auch als Lastenträger. Durch das große Verbreitungsgebiet, mit unterschiedlichen Auslesekriterien, entwickelten sich auch unterschiedliche Typen der Hunderasse. In seinem Heimatland, Tibet, wurde der Do Khyi nach der Annexion Tibets durch die Chinesen stark dezimiert, wodurch viele wertvolle alte Blutlinien für immer verloren gingen. Einige aber begleiteten tibetische Flüchtlinge nach Nepal und Nordindien. Die erste Zucht begann Ende des 18. Jahrhunderts erfolgreich in Europa. Der erste Wurf wurde 1889 im Berliner Zoo geboren. Weitere Würfe folgten Anfang der 1930er Jahr in London. Diese Zucht kam durch die gesellschaftlichen Veränderungen ab dem Ersten Weltkrieg bis zum Zweiten Weltkrieg zum Erliegen. Der Beginn der heutigen Reinzucht in Europa und den USA erfolgte Ende der 1970er Jahre. Aus diesen wenigen aus Nepal und Nordindien importierten Tieren entwickelte sich die heute bekannte Rasse.








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