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Deutscher Boxer

Familienhund (weitere Namen: Boxer)

Herkunft:Deutschland
Lebensdauer:11 bis 12 Jahre
FCI:Nr. 144, Gr. 2, Sek. 2
Arbeitsprüfung:Mit Arbeitsprüfung
Widerristhöhe:53 bis 63 cm
Gewicht:25 bis 32 kg
Übung: anspruchsvollTraining: durchschnittlichKlima: durchschnittlichFutter: durchschnittlichGröße: durchschnittlich
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]

Der Deutsche Boxer ist eine mittelgroße und stämmige Hunderasse mit kurzem und glattem meist beige oder geschecktem Fell. Die Meinung über die Herkunft dieser Rasse ist, dass Boxer in Deutschland entwickelt wurden. Ihre Ahnen sollen zwei deutsche Doggen-artige Hunde gewesen sein, die später mit den kraftvollen Vorfahren der Dogge und des englischen Bulldogs gekreuzt wurden. Andere behaupten, dass die Rasse von einer Reihe Hunde abstammt, die in ganz Europa seit dem 16. Jahrhundert bekannt sind und alte Kampfhunde des hohen Tales von Tibet beinhalten.

Es gilt heute jedoch als nachgewiesen, dass der Boxer direkt vom Brabanter Bullenbeißer abstammt und durch die Einkreuzung von Bulldoggen veredelt. Boxer kommt aus dem Englischen und wurde angeblich vom Kampfstil dieses Hundes abgeleitet. Er kämpft indem er sich auf die Hinterbeine stellt und mit den Vorderbeinen „boxt”. Sie wurden zuerst für die Jagd, als Beute für Bullen und als Zughunde eingesetzt, sowie später als Hirtenhunde. Weil sie schnell lernen wurden sie auch im Zirkus und Theater als Trickdarsteller eingesetzt.

Die Rasse wurde am Beginn des 20 Jahrhunderts durch ihre Erscheinung (einer der unverwechselbarsten Hunde) und ihren Charakter, der sehr liebenswürdig wurde, weitläufig bekannt. Der hoch intelligente und hingebungsvolle Boxer wird nun vermehrt als Wachhund, Polizei- und Militärhund, Such- und Rettungshund, in Wettbewerben und zur Trickvorführung eingesetzt. Er ist auch ein liebevoller Begleiter und extrem geduldig mit Kindern.

Der Boxer zählt wie beispielsweise der beliebte Deutsche Schäferhund, der Riesenschnauzer und der Hovawart zu den beliebten Gebrauchshunderassen.

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Äußeres Erscheinungsbild [ bearbeiten ]

Die Größe des Boxers ist von Land zu Land verschieden. Der ideale Boxer ist mittelgroß, kompakt, kraftvoll und quadratisch gebaut, von guter Substanz mit einem kurzen, geraden Rücken, starken Gliedmaßen und einer gut balancierten Muskulatur. Die Rückenlinie wölbt sich leicht, wenn der Boxer Gefahr verspürt und wird wieder geradlinig wenn er sich bewegt. Die Brust ist tief und beeindruckend mit gut ersichtlichen Rippen, die Platz für die Lungenausweitung lassen.

Der obere Teil der Brust ist sehr gut ausgeprägt und von der Seite sichtbar. Die Lenden sind kurz, kraftvoll und sehr muskulös, was dem Hund Bewegungsfreiheit und einen eleganten Schritt verleiht, der durch breite, lange, wohl geformte und sehr kraftvolle Schenkel unterstrichen wird. Die Bauchlinie verläuft zum Ende hin leicht nach oben und wird zu einer anmutigen Rundung am Schluss. Der kantige Kopf, mit einer leichten Wölbung an der Schädeldecke, ist gut proportioniert zum Körper, schmal und faltenfrei. Die typischen Falten zeigen sich an der Stirn, wenn die Ohren aufgerichtet werden und von der Unterkante der Stirn weg beidseitig bis hin zur Schnauze. Diese steht in Länge, Weite und Tiefe in guter Proportion mit dem Körper. Die graziöse, kämpferische, nach oben gerichtete Nase ist groß und schwarz mit weit geöffneten Nasenlöchern.

Der Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer und beugt sich leicht nach oben. Die Oberlippe ist dick und gepolstert, und die Unterlippe hängt leicht. Die Ohren sind dünn und mittelgroß. Sie sitzen hoch oben und hängen gerade entlang der Backen hinunter, wenn der Hund ruhig ist. Wenn das Tier aufgeregt ist, fallen sie nach vorne mit einem eindeutigen Knick. Die dunkelbraunen Augen, die nach vorne gerichtet sind, haben genau die richtige Größe, stechen nicht hervor, sitzen aber auch nicht zu tief im Schädel. Die funkelnden Augen in Kombination mit den faltigen Brauen verleihen dem Boxer einen sehr intelligenten und aufgeweckten Ausdruck. Der Schwanz ist hoch angesetzt, traditionell geschnitten, und wird steil nach oben getragen. Das eng anliegende Fell ist kurz, glänzend und glatt und hat die Farbe rot-beige, kann aber viele scheckige Markierungen haben, oder Spuren von weiß.

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Äußeres Erscheinungsbild Zeichnung [ bearbeiten ]

Deutscher Boxer: Äußeres Erscheinungsbild

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Temperament [ bearbeiten ]

Der Boxer ist sehr gefügig, liebenswert und anhänglich seinem Besitzer und dem Haushalt gegenüber, aber misstrauisch gegenüber Fremden. Nichts desto trotz werden Bekannte sehr überschwänglich begrüßt. Boxer sind sehr schlaue, energiereiche und verspielte Tiere, niemals falsch oder heimtückisch und neigen dazu sehr gut, sogar sozial mit Kindern umzugehen. Trotzdem kann ihre Aufgewecktheit und Überschwänglichkeit ein bisschen zu viel für sehr kleine Kinder sein. Außerdem brauchen Boxer sehr viel Zeit um erwachsen zu werden (ca. 3 Jahre), sind daher sehr ungestüm und lieben es Menschen anzuspringen.

Da sie aber hochintelligente Tiere sind, lieben sie gemeinsame Beschäftigung und lernt gerne. Aufgrund ihrer starken Persönlichkeit aber, können sie auch manchmal stur und hinterlistig sein und deshalb sollte ein strenges und nachhaltiges Training im frühen Alter beginnen. Wenn sie richtig aufgezogen und sozialisiert werden, dann werden Boxer mit anderen Hunden und Haustieren sehr gut zu recht kommen. Diese Rasse ist bekannt für ihre Courage und ein sehr guter Wachhund, der es gut versteht einen Eindringling mit seinem kraftvollen Körper in Schach zu halten. Sie sind lebhafte Gefährten und ausgezeichnete Hausbeschützer.

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Gesundheit [ bearbeiten ]

Einige Hauptsorgen sind Krebs, fortschreitende Netzhautablösung, Herz Myopathy, Magenverdrehung, Epilepsie und Fehlstellungen der Hüfte. Die Tiere weisen auch eine Tendenz zu Allergien und exzessiven Blähungen auf.

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Trivia [ bearbeiten ]

Der Boxer war die erste Hunderasse die bei der deutschen Polizei zum Einsatz kam.

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FCI Klassifikation [ bearbeiten ]

Fédération Cynologique Internationale Logo Gruppe
Sektion
Rassestandard
2
2
Nr. 144
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02.09
Tybo sagt:
Mein Gott,immer gibt es einen fitzel an welchem man sich hochziehen muss. Beschreibung gut. Kein Boxer ,der misstrauich ist,wird von der Zucht ausgeschlossen.Er ist und bleibt in nnen auch ein Kmpfer.
30.11
STADTHUND sagt:
Anstatt "einfach zu trainieren", wre die Feststellung "liebt die gemeinsame Beschftigung und lernt gerne", besser angebracht, ist brigens bei allen Gebrauchshunderassen hnlich. Kein Hund ist schwer oder einfach zu trainieren, es kommt darauf an was der Mensch daraus macht und ob er seinen Hund versteht. Viel Spa beim artgerechten beschftigen.