Die Deutsche Dogge ist eine Hunderasse mit Ursprung in Dänemark oder Deutschland. Bereits vor mehr als 4.000 Jahren besaßen die Assyrer große, massive und kurzhaarige Kampfhunde, die als Vorfahren sowohl der deutschen Dogge und der Englischen Bulldogge, aber auch des Mastiffs und der Bordeauxdogge vermutet werden.
Der Sage nach war es Alexander der Große, der die Dogge nach Mitteleuropa brachte, dafür gibt es allerdings keine Beweise. Da aber die Beschreibungen in alten Texten immer wieder auf eine Deutsche Dogge hindeuten, gehen viele davon aus, dass diese Hunde schon vor über tausend Jahren in Europa beheimatet waren.
Offiziell gab es die ersten Züchtungen von Deutschen Doggen in England. Dort wurden sie im 17. Jahrhundert zu großen und strapaziösen Jagden eingesetzt. Die Hunde wurden hoch geschätzt und die Welpen sehr teuer gehandelt. König Charles II. (1660–1685) aus dem Hause Stuart war ein fanatischer Doggenliebhaber. Es galt als eine besondere Ehre, einen Welpen aus der Zucht des Königs als Geschenk zu bekommen. Aber nicht nur an seine Lords verschenkte der König seine Hunde, auch befreundete Königshäuser in ganz Europa bekamen Doggen aus der königlichen Zucht.
Auch Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck liebte Doggen. Über 60 Jahre lang waren sie seine Begleiter. Auf Schloss Friedrichsruh bei Hamburg gibt es einem Hundefriedhof, auf dem die Doggen Bismarcks beerdigt wurden.







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