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Deutsche Dogge

Begleit- und Schutzhund (weitere Namen: Dänische Dogge, Dogue allemand, Great Dane, Grand Danés)

Herkunft:Deutschland
Lebensdauer:8 bis 10 Jahre
FCI:Nr. 235, Gr. 2, Sek. 2
Arbeitsprüfung:Ohne Arbeitsprüfung
Widerristhöhe:70 bis 90 cm
Gewicht:45 bis 60 kg
Übung: durchschnittlichTraining: durchschnittlichFutter: durchschnittlichGröße: gigantisch
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]

Die Deutsche Dogge ist eine Hunderasse mit Ursprung in Dänemark oder Deutschland. Bereits vor mehr als 4.000 Jahren besaßen die Assyrer große, massive und kurzhaarige Kampfhunde, die als Vorfahren sowohl der deutschen Dogge und der Englischen Bulldogge, aber auch des Mastiffs und der Bordeauxdogge vermutet werden.

Der Sage nach war es Alexander der Große, der die Dogge nach Mitteleuropa brachte, dafür gibt es allerdings keine Beweise. Da aber die Beschreibungen in alten Texten immer wieder auf eine Deutsche Dogge hindeuten, gehen viele davon aus, dass diese Hunde schon vor über tausend Jahren in Europa beheimatet waren.

Offiziell gab es die ersten Züchtungen von Deutschen Doggen in England. Dort wurden sie im 17. Jahrhundert zu großen und strapaziösen Jagden eingesetzt. Die Hunde wurden hoch geschätzt und die Welpen sehr teuer gehandelt. König Charles II. (1660–1685) aus dem Hause Stuart war ein fanatischer Doggenliebhaber. Es galt als eine besondere Ehre, einen Welpen aus der Zucht des Königs als Geschenk zu bekommen. Aber nicht nur an seine Lords verschenkte der König seine Hunde, auch befreundete Königshäuser in ganz Europa bekamen Doggen aus der königlichen Zucht.

Auch Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck liebte Doggen. Über 60 Jahre lang waren sie seine Begleiter. Auf Schloss Friedrichsruh bei Hamburg gibt es einem Hundefriedhof, auf dem die Doggen Bismarcks beerdigt wurden.

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Äußeres Erscheinungsbild [ bearbeiten ]

Die Deutsche Dogge ist einer der größten Hunde überhaupt. Rüden erreichen nicht selten eine Widerristhöhe von 90 cm und auch mehr und weibliche Tiere werden bis zu 85 cm hoch. Eine ausgewachsene Deutsche Dogge kann zwischen 75 und 90 kg schwer werden.

Laut dem ersten deutschen Zuchtbuch aus dem Jahre 1880 hatten Doggen ursprünglich eine gelbliche oder hellbraune Färbung. Auf Zeichnungen aus dieser Zeit war die Fellfärbung einheitlich. Durch Einkreuzungen ist die Färbung mittlerweile vielfältig geworden. Fast jeder Züchter hat sich auf eine besondere Farbe seiner Doggen spezialisiert.

Die Deutsche Dogge wird in 5 Farbschlägen gezüchtet - gelb, gestromt, schwarz, gefleckt und blau. Am schwersten zu züchten sind gefleckte Doggen. Sie sollten handtellergroße, lackschwarze Flecken auf rein weißem Grund haben, die möglichst gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt sein sollen. Dazu wäre ein schwwarzer Nasenspiegel und braune Augen wünschenswert. Der Trend geht weg von den molosserartigen, schweren Doggen mit schweren Köpfen und sehr starker Belefzung hin zumr edlen, Adel ausstrahlendem Typ, wie man ihn in den 70-iger- und 80-iger Jahren kannte. Vom Farbschlag her gibt es keinen Hinweis darauf, dass der eine oder andere bevorzugt wird.  

Viele Menschen mögen Doggen nicht nur aufgrund ihrer Charaktereigenschaften, sondern lieben im Speziellen ihren Gesichtsausdruck, denn sie wirken immer ein bisschen blasiert und über den Dingen stehend.

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Temperament [ bearbeiten ]

So groß wie ihr äußeres Erscheinungsbild, so groß ist auch das Herz einer deutschen Dogge. Doggen sind klassische Familienhunde, die sehr tolerant gegenüber Kindern und sogar Katzen sind. Für ihre enorme Größe sind Doggen eher pflegeleichte Hunde. Sie sind nicht so stur wie Dackel oder kapriziös wie Windhunde.

Doggen haben einen ausgesprochen freundlichen und ausgeglichenen Charakter und bellen selten. Eine Dogge als Wachhund im Haus schreckt jeden Einbrecher ab. Richtig ausgebildet, verteidigt sie ihren Herrn bis zum Äußersten. Doggen sind zwar mutig, aber keine Draufgänger. Das macht sie zu ausgezeichneten Jagdhunden. Selbst Bären imponiert eine Deutsche Dogge in Angriffshaltung. In den Karpaten werden Doggen noch immer zur Jagd auf Bären abgerichtet.

Wer auf Dauer mit einer Deutschen Dogge leben möchte, muss von vorne herein klarstellen, wer der Herr im Haus ist. Deshalb sollte so früh wie möglich mit einer Ausbildung in einer Welpenschule begonnen werden. Erkennt die Dogge einmal einen Menschen als Herrn an, wird sie ihm treu ergeben sein. Das kann so weit führen, dass der Hund seinen Schlafplatz neben dem Bett seines Herrchens fordert. Doggen sind sensibel und spüren, wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll.

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Gesundheit [ bearbeiten ]

Je größer ein Hund, desto krankheitsanfälliger ist er. Um diesem vorzubeugen, ist es besonders bei dieser Rasse wichtig, dass sie nicht vorwiegend auf der Couch liegt, sondern geistig und körperlich gefordert wird. Wie bei allen anderen Rassen auch, ist besonders Knochenkrebs auf dem Vormarsch. Rassen, die über einen tiefen Brustkorb verfügen, wozu auch die Deutsche Dogge gehört, sind besonders anfällig für Magendrehung, die sofort operiert werden muß. Angeborene Herzfehler sind eher selten, dafür aber erworbene, wobei mehrere Faktoren wirken wie z.B. Bewegungsarmut, nicht auskurierte Erkältungen bzw. Zwingerhusten.

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FCI Klassifikation [ bearbeiten ]

Fédération Cynologique Internationale Logo Gruppe
Sektion
Rassestandard
2
2
Nr. 235
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10.06
Mariina sagt:
Doggen sind total brav
10.06
Mariina sagt:
Ohhh Doggen sind so süß!mein Papa hatte mal eine aber die hat ein Herzproblem gehabt.