Schon Mitte des 19. Jahrhundert erfreuten sich die Bolonka Franzuska einer großen Beliebtheit an Fürsten- und Königshäuser. Hauptsächlich gezüchtet wurden sie in Frankreich und einige Tiere kamen nach Russland, so dass auch dort eine Zucht entstand. Unter der Führung Lenins wurde Russland, was jeglichen In- und Export betraf, vom Rest Europas isoliert. So konnten die Züchter auch keine anderen Hunde mehr ins Land holen, was zu Inzucht führte.
Hauptsächlich gezüchtet wurde damals in Moskau. Durch den fehlenden Einfluss von außen entwickelte sich langsam eine eigene Rasse. Durch Umwege kamen einige Tiere von Russland in die DDR, von dort eroberte er langsam Europa. Heute sind die Bolonka Franzuska nicht mehr allzuweit verbreitet, dafür ihre nahen Verwandten die Bolonka Zwetna. Diese Rasse entstand aus den Bolonka Franzuska, allerdings sind hier auch bunte Hündchen erlaubt anstatt wie bei den Franzuska nur rein weiße.


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