Der Skalar (Pterophyllum scalare) ist ein Segelflosser und zählt zur Familie der Buntbarsche (Cichlidae). Er ist ein weit verbreiteter Fisch und sein natürlicher Lebensraum befindet sich entlang des Amazonasgebietes und in den Flüssen von Brasilien, Kolumbien sowie von Guyana bis Peru. Den Einzug in das Aquarium hielt diese Fischart um das Jahr 1909.
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Geschichte und Herkunft [ bearbeiten ]
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Haltung [ bearbeiten ]
Der Skalar ist zwar kein besonders schwieriger Fisch, allerdings ist es wichtig, einige Rahmenbedingungen einzuhalten. Das Aquarienbecken sollte für die Haltung dieser Spezies nicht zu klein sein – ab 100 cm und mindestens 200 Liter Wasser kann ein Pärchen gehalten werden. Vorteilhaft zur Haltung wäre zudem ein hohes Becken, denn diese Fische können sehr schnell eine Flossenhöhe von ca. 25 cm erreichen.
Der Skalar liebt verkrautete, ruhige Gewässer. Das bedeutet, er benötigt auch im Aquarium genügend Versteckmöglichkeiten. Mit der Bepflanzung durch mittelhohe bis hohe Pflanzen, wie Vallisnerien und verschiedene Echinodoris-Arten, kommt man dieser Vorliebe sehr entgegen. Dabei kann die Bepflanzung im hinteren Beckenbereich etwas dichter sein, während in der Mitte und vorn mehr freier Raum zum Schwimmen bleiben sollte. Der Fisch mag es in seiner Umgebung gern warm, weswegen er Wassertemperaturen von 25 bis 30°C bevorzugt. Allerdings werden kleinere Temperaturschwankungen mühelos akzeptiert. Die allgemeine Wasserbeschaffenheit sollte einen ph-Wert von 5 – 7,5 aufweisen und eine Karbonathärte von <10°. Die Gesamthärte des Wassers kann dabei um <15° liegen. Regelmäßige Wasserwechsel sind für das Wohlbefinden dieser Fischart sehr wichtig, denn sie lieben sehr sauberes Wasser.
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Verhalten [ bearbeiten ]
Gesellschaftsfähig sind Skalare mit mittelgroßen Fischen, was eventuell verschiedene Buntbarscharten sein könnten. Kleinere Fische wie etwa Neonsalmler werden gerne verspeist. Ungünstig für den unmittelbaren Umgang mit Skalaren sind auch flossenzupfende Fische, wie zum Beispiel einige Barbenarten. Sie knabbern die langen Brustflossen der Skalare an, was für die Tiere sehr schmerzhaft ist.
Skalare können unter günstigen Umständen das stattliche Alter von etwa 12 - 15 Jahren erreichen.
Mit zunehmendem Alter bilden Skalare Reviere die sie auch strikt verteidigen. Rivalisierende Männchen kann man dabei sogar hören, denn sie geben laute, knarrende Geräusche von sich, die sie mit den Kiefern erzeugen. Besonders in der Fortpflanzungszeit zeigen sie dieses Verhalten. Mit Beginn der Geschlechtsreife kommt es bei den Skalaren zur Paar- und Revierbildung. Wer mehrere Skalare im Aquarium hält, sollte diese Tatsache unbedingt berücksichtigen und für ausreichende Rückzugsmöglichkeiten sorgen. Bevor Skalare ihre Eier ablegen beginnen sie zu putzen – ja wirklich. Sie putzen die Blätter der Pflanzen, auf der sie später ihr Gelege absetzen. Danach teilen sie die Eltern ihre Aufgaben. Ein Elternteil kümmert sich um die Eier, befächelt das Gelegen mit den Brustflossen zur Frischwasserzufuhr und kontrolliert die Eier. Der andere Partner verteidigt das Revier. Die Larven schlüpfen nach etwa 26 – 32 Stunden, je nach Temperatur. Die Eltern geben dabei in gewisser Weise Hilfestellung, denn sie kauen die Larven aus der Eihülle und spucken sie zurück auf das Blatt.
Unter der Leitung der Eltern schwimmen die Jungen schon nach 4 – 5 Tage mit frei durch das Becken.
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Ernährung [ bearbeiten ]
Was die Fressgewohnheiten betrifft, so sind Skalare Allesfresser. Sie lieben aber besonders tierische Kost oder Frostfutter, weswegen etwa schwarze- und weiße Mückenlarven oder verschiedene Krebsarten gern angenommen werden. Zuweilen entwickeln die Fische eine ziemliche Gefräßigkeit, der man aber keinesfalls nachgeben sollte, da sie sonst eingehen.
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