Hunde kommunizieren auf unterschiedliche Art und Weise. Uns Menschen bleibt dabei so Manches verborgen. Duftmarkierung, Lautäußerung, und Körperhaltung sind die Hilfsmittel für die Verständigung.
Die Körpersprache des Hundes ist nicht immer ganz einfach zu deuten. Der dominante Hund steht aufrecht, der unterwürfige macht sich klein und zieht den Schwanz ein. Dominante Hunde blicken starr, währenddessen schüchterne Hunde den Blickkontakt meiden. Im Ruhezustand sind Schwanz und Ohren entspannt, wird aber die Aufmerksamkeit des Hundes geweckt, richtet sich beides auf. Und bei Aggressivität stellt der Hund sogar die Rückenhaare auf und hebt den Schwanz.
Lautäußerung
Die domestizierten Hunde bellen viel häufiger als ihre Verwandten die Wölfe. Dabei kann man zwischen 5 verschiedenen Lautäußerungen unterscheiden, wie kindliches Wimmern und Winseln. Schon kurz nach Geburt des Welpen lernt die Hundemutter welche Gemütszustände ihr Welpe an den Tag legt. Bei warnendem Knurren und Bellen ist ein wenig Abstand gefragt, vor allem für Kinder. Der Hund ist bereit anzugreifen. Aber Hunde knurren auch beim Spielen mit Artgenossen und Menschen. Meistens kommt es auf die Körperhaltung an, die in diesem Fall entspannt ist. Hunde bellen klagend heulend, wenn ihnen langweilig ist, sie Aufmerksamkeit brauchen, ihnen ganz einfach die sozialen Kontakte fehlen. Auch schmerzendes Bellen und Aufheulen ist unverkennbar, aber auch wonnevolles Stöhnen, wie bei einem tollen Spiel. Zur Begrüßung Bellen Hunde gerne Winseln und Heulen auf vor Freude.
Duftmarkierung
Hunde hinterlassen Duftmarkierungen zur Eingrenzung ihres Revieres an markanten Stellen wie Laternen und Zäunen. Der vorbeikommende Artgenosse soll gleich merken, wer hier das Sagen hat. Die Analdrüsen, bzw. das vom Analbeutel ausgeschiedene bräunliche Sekret legt sich über den Kot und ist stark riechend. Hunde produzieren auch Pheromone, also Duftstoffe die im Speichel, Analbereich, Kot und Urin enthalten sind. Sie geben Informationen über den geschlechtlichen Status des Hundes, also Rüde oder Weibchen und Läufigkeit. Rüden Urinieren und Markieren viel häufiger als Weibchen. Da kann in 4 Stunden schon bis zu 80 Mal an unterschiedlichen Stellen mit Urin markiert werden. Dabei spielen die Gerüche der Umgebung eine Rolle. Je sauberer, d.h. je weniger Gerüche zugegen sind, desto weniger häufig markiert der Hund. Manche Weibchen heben das Hinterbein, damit die Duftmarken besser verteilt werden. Und neben der Hinterlassenschaft wird noch zusätzlich ein wenig gescharrt, und über die Pfoten Duftsekret abgegeben, um den Duft zu verstärken.

