Für viele Familien stellt sich bei der Urlaubsplanung dieselbe Frage: Soll uns der Hund begleiten oder wollen wir ihn zu Hause lassen?
Die eigenen Kinder wollen im Urlaub natürlich nicht auf ihren vierbeinigen Liebling verzichten. Dann sollte man beispielsweise auf ausschließliche Badeurlaube in heißen Mittelmeerländern mit langen Aufenthalten am Strand oder am Swimming-pool der Hotelanlage verzichten. Interessanter für einen Urlaub mit dem Hund ist beispielsweise der Urlaub in den Bergen oder der Urlaub an der See.
Mit dem Hund ans Meer
Ein Urlaub mit Hund bedeutet auch, dass genügend Möglichkeiten für Spaziergänge mit dem Hund vorhanden sind. Bei einem Urlaub an der See sollte man sich auch vorher informieren, wie es mit den örtlichen Hundestränden aussieht, ob der jeweilige Ferienort auch über entsprechende Hundestrände verfügt. Denn klar ist ja, dass der Hund nicht einfach zwischen den normalen Strandkörben rumwuseln darf, sondern dass man sich dann eher an den Hundestrand legt. Nachzufragen wäre auch, wie es mit der Leinenpflicht am jeweiligen Ferienort aussieht und ob es am Ferienort spezielle Hundeauslaufgebiete gibt.
Tierischer Urlaub in den Bergen
Bei einem Urlaub in den Bergen gibt es auch Verschiedenes zu bedenken. Wenn man in den Bergen wandern geht, sollte man an die Leinenpflicht denken und an die vielen Tiere, die frei umherlaufen wie zum Beispiel Rehe, Kühe, Hasen. Gerade auf Almen weiß man nie wirklich, wie die Kühe auf neugierige oder bellende Hunde reagieren. Wichtig ist es auch noch auf Gebiete mit Felsüberhängen zu achten, die werden von den nicht „berggewohnten“ Hunden aber freilaufenden Hunden oft falsch eingeschätzt. Die Felsüberhänge sind oft feucht und im Sommer ist leider schon so mancher Hund tödlich verunglückt. Des Weiteren sollte man sich auch im Klaren darüber sein, welche Kondition der eigene Hund hat. Je nach Hunderasse und dem Wesen des Hundes sollte man die Wanderstrecken der Kondition des Hundes anpassen.
Auch ist es sinnvoll, nachzufragen, inwiefern Hunde in Gondeln mitgeführt werden dürfen und ob ein Maulkorb Pflicht ist oder nicht. Hier erteilen die jeweiligen Verkehrsämter oder auch Tourismus Büros jeweils genaure Auskunft. Auch Hüttenwanderungen sollten sehr gut geplant werden. Es gibt viele Hüttenwirte, denen es nicht recht ist, wenn ein Hund bei ihnen übernachtet. Außerdem sollten auch die Strecken auf etwaige Unwegbarkeiten mit Hunden genau überprüft werden. Allerdings wird es auch immer leichter, die passende Unterkunft zu finden. Viele Eigentümer von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern erlauben das Mitführen von Hunden.
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