Die Vierbeiner kamen aus Spanien, die Hinweise einer Hundehalterin veranlassten das Amt für Verbraucherschutz zum Eingreifen.
Einen Tiertransport aus Spanien unter katastrophalen Bedingungen stoppte am Sonntag, 25. Oktober, das Amt für Verbraucherschutz gemeinsam mit dem städtischen Ordnungs- und Servicedienst auf einem Parkplatz am Unterbacher See. Dort sollte die Übergabe von 41 Hunden an zukünftige Hundehalter erfolgen. Der Hinweis auf diesen Termin war von einer Hundehalterin gekommen. "Von den 41 Hunden waren zwölf Welpen, einige davon unter acht Wochen, frisch operierte Tiere und offensichtlich auch kranke Tiere", erklärte der Leiter des Amtes für Verbraucherschutz Peter Steinbüchel.
Die Transportbedingungen waren für alle Hunde katastrophal. Einige der Tiere waren offensichtlich krank, so etwa ein Welpe mit blutigem Durchfall. Die Tiere waren in zum Teil zu kleinen Boxen eingesperrt und über einen Zeitraum von mindestens zwei bis drei Tagen als Sammeltransport aus verschiedenen Orten in Spanien nach Deutschland gekarrt worden. In dem Bus herrschte ein unglaublicher Gestank nach Kot und Urin, die Tiere hatten in den Boxen mindestens zwei Tage ausharren müssen. Dies konnten die kontrollierenden Tierärzte des Amtes für Verbraucherschutz den mitgeführten Gesundheitsbescheinigungen entnehmen.

