Als Beispiel für gesetzwidrige Versuche zum Rauchen zitiert der Tierschutzbund eine Studie, welche die Philip Morris Laboratories GmbH in Köln zusammen mit der Universität Göttingen in diesem Jahr veröffentlicht hat. Nach dieser wurden circa 200 gentechnisch manipulierte Mäuse unterschiedlichen Konzentrationen von Zigarettenrauch für zehn Wochen ausgesetzt. Im Anschluss wurde den Mäusen unter Narkose die Hauptschlagader geschädigt und nach einer zweitägigen Erholungsphase die Zwangsinhalation von Zigarettenrauch für weitere sieben bis 21 Tage fortgesetzt.
Nach Angaben von Philip Morris zielen die Tierversuche auf neue Produktentwicklungen ab, wie auf der Webseite des Herstellers von Marken wie „Marlboro“, zu lesen ist: „Tierversuche sind daher ein wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung von Tabakprodukten, die über das Potenzial verfügen, durch Tabakkonsum verursachte Krankheiten zu verringern.“
„Mit diesem Offenbarungseid verhöhnt der Konzern nicht nur die bereits durch die eigenen Produkte geschädigten Konsumenten, sondern versucht zugleich, grausame Tierversuche zu legitimieren“, so Apel abschließend.

