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Stress bei Hunden (Teil 4)

Mittwoch, 03. März 2010
Autor: Armin Möller
Stress bei Hunden (Teil 4)

Was tun bei Stress? Wie ist er zu vermeiden?

Es ist wichtig, Stress zu verstehen, um gestressten Hunden helfen zu können. Hunde sollten durchschnittlich 17 Stunden pro Tag schlafen/ruhen. Jede Stunde weniger steigert die Stresssymptome.

Gründe erkennen

  • Ursachen beseitigen, also Umgebung/Auslöser/Situationen verändern!
  • Unterstützend (aber nicht alleine!) Massagen, Medikamente möglich.
  • Bei einem gestressten Hund ist es wichtig, selbst ruhig zu sein.
  • Den Hund z.B nicht durch hohe Stimme, viel Getue vor dem Weggehen, eigene Nervosität weiter pushen. Der Hund sollte eine gewisse Routine in seinem Leben finden, die Bezugspersonen und die Umgebung berechenbar sein.
  • Selbstbewusstsein des Hundes stärken.
  • Langsam an Situationen gewöhnen (Desensibilisierung).
  • Positive Gefühle vermitteln.
  • Nachdem der Hund Stress hatte bzw. wenn man weiß, dass der Hund nun Stress ausgesetzt werden wird (Hundeshows, Tierarztbesuch): den Hund beobachten, vor dem Stress und einige Tage nach dem Stress keine aufregenden Dinge tun!
  • Vergessen Sie nicht: Der Hund braucht 2 bis 6 Tage, um nach einer stressigen Situation wieder auf einen Normalstand der Hormone zu kommen. In diesen Tagen sollte nichts Aufregendes passieren, der Hund sollte schlafen und ruhige (!) Spaziergänge machen. Hat der Hund nicht genug Zeit, um den Stress abzubauen, weil jeden Tag etwas Aufregendes passiert, kommt es zu Beißereien.
  • Eine „positive“ Form von Stress kann auch durch Ballspielen, Stöckchenwerfen, Rennen, etc. ausgelöst werden, so entsteht chronischer Stress. Dieser schwächt das Immunsystem und macht den Hund psychisch und physisch krank.
  • Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis ein chronisch gestresster Hund wieder entspannt wird.
  • Versuchen Sie nicht, den Hund vor einer stressigen Situation durch exzessives Rennen oder Spielen ruhig zu bekommen -> es wird die gegenteilige Wirkung eintreten!

Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und abzubauen?

  • Haben Sie herausgefunden, was Ihren Hund stresst, vermeiden Sie diese Situationen und lassen Sie ihn eventuell zu Hause!
  • Im Wohnbereich sollten Sie Ihrem Hund eine Rückzugsmöglichkeit (z.B. Höhle) zur Verfügung stellen, in die absolut niemand hinein greifen darf.
  • Nasenarbeit entspricht seinem natürlichen Verhalten. Man kann ganz einfache "Leckerlisuchspiele" starten, die auch Kindern Spaß machen.
  • Kauartikel wie ein Kong (Plastikglocke die man mit Jackpotleckerli füllen kann)

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Stress bei Hunden Teil 1 bis Teil 4


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