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Resolution - Jede Unterschrift hilft

Montag, 30. Juni 2008
Autor: TASSO e.V.
Resolution - Jede Unterschrift hilft
sxc.hu

Das Wohl der Tiere ist in der EU gesetzlich verankert Hunde und Katzen sind davon ausgenommen.

Die Europäische Union (EU) bekennt sich in ihrem am 13. Dezember 2007 ratifizierten EU-Vertrag ausdrücklich zu ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren als fühlende und leidensfähige Wesen. Unberücksichtigt davon bleiben Haustiere, die in dem Gesetz einfach fehlen. Was zur Folge hat, dass es für die Millionen von Straßenhunden und streunenden Katzen in Europa keinen gesetzlich verankerten Schutz gibt. Dr. Madeleine Martin, Hessische Tierschutzbeauftragte, derzeit abgeordnet nach Brüssel, weiß auch warum: „Im Mittelpunkt der EU-Interessen stehen Handel, Wissenschaft und Transport. Das gilt auch für Tiere. Ethische Gesichtspunkte haben da keinen Platz.” Gäbe es endlich ein Gesetz, das sich auch der Straßenhunde und Streunerkatzen annehmen würde, gingen ganz schnell auch die Tollwutgefahr und andere Krankheiten zurück.

Um dem Missstand in der EU-Gesetzgebung endlich ein Ende zu bereiten, hat die Europaabgeordnete Dr. Martin gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) eine Resolution entworfen, die die EU auffordert, Verantwortung für die Straßenhunde in Europa zu übernehmen. (Eine Petition für Katzen wird folgen). „Es kann doch nicht sein, dass wir im 20. Jahrhundert immer noch so grausam gegen Tiere sind. Bitte machen Sie mit und unterschreiben Sie die Resolution für ein besseres Leben der Millionen Straßenhunde in Europa.“ so der Appell von Frau Dr. Martin an alle Tierfreunde. „Bis zum 4. Oktober diesen Jahres brauchen wir so viele Stimmen, wie nur möglich, die der EU zeigen, dass die Bevölkerung in Europa an einer humanen Lösung der Straßenhundeproblematik interessiert ist. Denn Hunde gehören einfach nicht auf die Straße.” so Dr. Martin weiter. Bisher wurde die Resolution allein in Deutschland bereits über 10.000 mal unterschrieben. TASSO unterstützt das Projekt der Tierschutzbeauftragten Dr. Martin ausdrücklich. „Um die EU zum Handeln zu bewegen, sind noch viel mehr Stimmen nötig. Die vielen Millionen TASSO-Freunde sind eine starke Gemeinschaft. Ich bin sicher, dass sie mit ihrer Unterschrift helfen werden.“, so Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V.

Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben
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Weiterführende Links:
bmt - Bund gegen Missbrauch der Tiere e.v.
TASSO-Online - Tierschutz und Tierregistrierung



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Kommentare (1)
Verfasst von Schlappohren am 20. Februar 09 um 22:20 Uhr.

Nun wird die EU auch auf dem …

Nun wird die EU auch auf dem Hundegebiet aktiv - aber wie und um welchen Preis.
Folgende Nachricht erhielt ich, die ich hier unkommentiert weiter geben möchte.

Sehr geehrte Damen und Herren im Inland und Ausland, sehr geehrte Tierschutzkollegen, sind Sie über die neusten Pläne der EU informiert?

Sagt Ihnen der Begriff "Dog Control Program" etwas?

Wir haben Kenntnis von diesem Programm erhalten und möchten Sie über das was
da geplant ist Informieren.

Mit diesem Programm ist geplant die Streunerproblematik EU weit, möglicherweise sogar weltweit zu beenden und die Zahl der freilebenden Hunde drastisch, auf ein von der Bevölkerung toleriertes Mass zu reduzieren.

Es ist die Rede davon die Tiere einzufangen, 7-10 Tage zu verwahren um etwaigen Besitzern die Möglichkeit zu geben diese wiederzufinden, geschieht dies nicht, sollen die Tiere so wie wir es dem Inhalt dieser Abhandlung entnehmen womoeglich an Tierhändler für Pet-Shops oder Labore gehen, und in der 10 Tage Frist soll die Möglichkeit bestehen diese zu adoptieren. Danach ist die "HUMANE" Beseitigung (Massentötung) der Streunerhunde geplant.

Den Ausführungen ist nicht zu entnehmen, dass sich dies nur auf die südlichen Länder mit Streunerproblematik bezieht, sondern das dies EU weit vorgesehen ist.

Heißt das, dass auch in Deutschland beispielsweise Tierheimtiere nicht länger als diese Zeit aufbewahrt werden müssen und ebenfalls eingeschläfert werden oder an Labore abgegeben werden können?

Wir wissen es noch nicht, halten es aber für möglich. Sollte es hierzu bereits eine EU Verordnung geben, was wir noch nicht wissen, ist diese sofort geltendes Recht in den EU Ländern.

Bitte lesen Sie hierzu die sich im Anhang befindlichen Ausführungen der OIE- World Organisation For Animal Health von 2007 und bilden Sie sich selbst eine Meinung.
Inzwischen haben wir auch eine ueberarbeitete Version vom Oktober 2008, diese finden Sie ebenfalls im Anhang.

Wir haben den Eindruck, die Umsetzung dieses Programmes hat bereits begonnen.

Wir sind der Auffassung das es zu einem gnadenlosen Morden hilfloser Tiere kommen wird.
Zunächst scheint es um eine Endlösung für die Streunerhunde zu gehen. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass es dabei nicht bleiben wird und man sich über kurz oder lang auch der Katzen annehmen wird.

Für uns und nach unserer ganz persönlichen Auffassung ist es auffällig, das dieses etwa in zeitgleichem Zusammenhang zu Reach (Europäische Chemikalienverordnung die in den nächsten 12 Jahren schätzungsweise bis zu 40 Millionen mehr Versuchstiere erfordert,) steht.

Unsere persönliche Interpretation aus dem Inhalt des Textes ist die folgende: Es soll herausgefunden werden, wie viele Hunde noch Umweltverträglich am Leben gelassen werden sollen.

Zitat:
Wenn die Beseitigung der überschüssigen Tiere die einzige Wahl ist, sollte das Töten unter der Regelung durch eine zuständige Behörde und human gestaltet werden.

Die Tierbevölkerung soll durch ausschließen von Nahrungsquellen verkleinert werden.
Also dem Hungertod preis gegeben werden, hier sind insbesondere Hunde gemeint die auf
Müllkippen, an Schlachthöfen usw. leben.

In diesem Text finden sich bereits Methoden wie man die Tiere töten will. Unter anderem mit T 61 einem Mittel das absolut nichts mit einem humanen töten zu tun hat. Ebenfalls schlägt man vor Tiere zu vergasen usw. … Die hier geplanten Massenmorde von Tieren sind ethisch und moralisch verwerflich und mit nichts zu rechtfertigen.

Reach, genau wie das geplante oder bereits sich in Umsetzung befindliche "Dog Control Progam" (Hundepopulationsregulierungsprogramm) fallen unter den Begriff "Greueltaten", die wir nicht einfach hinnehmen können.

Sowas dürfen wir nicht geschehen lassen.

Verteilen Sie diese E-Mail auch im Ausland und machen Sie sich Gedanken was man tun kann.
Insbesondere die großen Organisationen bitten wir hier dringend und schnell um Ihr Eingreifen.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Hilbig
Mitglied im
Internationaler Zusammenschluss für Tierschutz
Katzenschutzverein Emmerich

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