Das für den Artenschutz zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt veröffentlichte jetzt besorgniserregende Zahlen. Über 15.000 Privathaushalte allein im Rhein/Main-Gebiet halten sich Exoten, wie Echsen, Schlangen, Pfeilgiftfrösche, Raubkatzen und Krokodile. Viele exotische Wirbeltiere stehen unter Artenschutz und sind damit zumindest in Hessen – bis auf wenige Ausnahmen - meldepflichtig. Der Neuerwerb einiger gefährlicher Tiere ist seit Oktober vergangenen Jahres in Hessen sogar verboten. Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO in Hattersheim warnt ausdrücklich davor, sich ohne das nötige Fachwissen Exoten zu halten. „Unfälle durch den unsachgemäßen Umgang mit Reptilien, Vogelspinne und Co. können im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen. Selbst erfahrene Tierhalter sind schon von ihrer Schlange gewürgt worden oder haben sich beim Häuten einer Vogelspinne durch die herumfliegenden Hautpartikel die Augen verätzt.“ Exoten gehören keinesfalls in die Hände von Laien oder Kindern.
Reptilien immer beliebter in Deutschland
Tierschutzorganisation TASSO warnt
Montag, 28. Juli 2008
Autor: TASSO e.V.
Autor: TASSO e.V.

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