Souveränes Auftreten ist im Umgang mit dem Hund hilfreich. Sparsame bestimmende Ansagen machen Sinn, wenn du deinem Hund was beibringen möchtest. Bleib ruhig und gelassen und schimpfe nicht bei jeder Kleinigkeit, wenn der Hund nicht das macht was du möchtest.
Hundeerziehung – Souveränität schafft Vertrauen
Wenn du die Straßenseite wechselst, sprich mit deinem Hund nicht groß darüber, handle einfach. Bellt dein Hund wenn du in ein Gespräch verwickelt bist ignoriere ihn einfach anstatt ihn zu beruhigen. Oder wenn dein Hund bei Besuchern immer hochspringt, halte wortlos die Leine dagegen. Hunde orientieren sich an ruhige souveräne Partner, es zieht sie an. Belohne deinen Hund für ruhiges Verhalten, er wird sich das merken und aufhören sich in den Vordergrund stellen zu wollen. Auch bei lauten Geräuschen, plötzlichen Ereignissen, spiele Gelassenheit vor und mache kein großes Ding daraus. Das Vertrauen eines Hundes kommt nicht von selbst. Auch wenn du meinst dein Hund muss es spüren, dass du ihm nichts Böses tun willst, kann er aus Angst zuschnappen. Fehlendes Vertrauen merkst du auch, wenn dein Hund beim Bürsten bellt. Nach einer guten Sozialisierung zeige deinem Hund, dass du ihn in jeder Situation anfassen kannst, natürlich auf eine ruhige und aggressionsfreie Weise.
Hundeerziehung – Mein Hund schnappt
Wenn du jähzornig und launisch reagierst oder deinen Hund gar bestrafst, ist das für sein Vertrauen sehr schlecht. Versteckt sich dein Hund vor dir, bist du auf jeden Fall zu hart gewesen. Vor lauter Angst und Verzweiflung kann der dich anbellen oder anknurren. Beim nächsten Mal bellt und knurrt er sofort wenn er in eine Stresssituation kommt, und wird leider allzu oft noch härter dafür bestraft. Ein Teufelskreis beginnt. Knurren geschieht meist nicht aus Dominanzverhalten, sondern weil dein Hund verzweifelt ist und sich nicht mehr zu helfen weiß. Bestrafen wäre falsch. Im Allgemeinen gilt aber: Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser. Einen Hund in großem Gemenge frei herumlaufen zu lassen wäre verantwortungslos.

