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Der Sinn einer Welpenspielstunde

Warum überhaupt?

Mittwoch, 15. Oktober 2008
Autor: Mona Ottner
Der Sinn einer Welpenspielstunde
© VMH

Wofür sind eigentlich Welpenspielstunden gut? Weshalb sollte ich meine Babies zu solchen Veranstaltungen mitschleppen? In diesem Artikel will unsere Hunde Moderatorin Sofawolf euch ein paar Punkte aufzählen, weshalb Welpenspielstunden so wichtig für die Entwicklung der kleinen Hunde ist.

Wenn der Welpe in seine neue Familie zieht, findet eine Unterbrechung in dem wichtigen Entwicklungsprozess statt, nämlich der Sozialisation an seine Artgenossen. Würde der Hund bei seinen Geschwistern bleiben, dann würde er durch den Umgang mit dem Muttertier, den Geschwistern und den anderen erwachsenen Hunden des Rudels lernen wie sich Hunde untereinander verständigen und wie sie sich richtig zu verhalten haben. Da die abgegebenen Welpen diese Verhaltensweisen nicht mehr erleben können, müssen wir als Hundehalter versuchen, ihnen den besten Ersatz zu bieten. Wenn der Welpe lediglich beim Spazierengehen andere Hunde trifft, ist dies zwar besser als nichts, aber es ersetzt nicht den Kontakt zu Gleichaltrigen. Gleiches gilt auch wenn bereits andere Hunde im Haushalt wohnen. Bei der Welpenspielstunde hat der Welpe die Gelegenheit auf spielerische Art und Weise zu lernen, wie man sich unter Hunden verständigt und wie man sich zu benehmen hat.

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Hunde haben vor vielen Dingen in unserer Welt Angst (Autos, Flatterbänder, diverse Geräusche, …). In einer Welpenspielstunde sollten die Welpen behutsam mit solchen Situation konfrontiert werden. Sie lernen wovor sie keine Angst zu haben brauchen und du als Halter lernst wie du mit der Angst deines Welpen richtig umgehen kannst.

Man muss den Hunden die Möglichkeit bieten Erfahrungen zu sammeln und ihnen den nötigen Freiraum bieten. Sie dürfen nicht überbehütet werden, damit wird nur verhindert, dass sie ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln können, das sehr wichtig für die Entwicklung des Hundes ist. Durch gut vorbereitete Übungen wird der Welpe lernen Herausforderungen zu bewältigen, er wird sicherer und traut sich dann selbstbewusst an neue Herausforderungen heran.

Sie sollten auch Tipps zur Erziehung erhalten und es sollten auch kleine Erziehungsübungen gemacht werden. Dabei kommt es nicht auf eine perfekte Dressur an, sondern dass Mensch und Hund spielerisch mit- und vor allem voneinander lernen.

In der Welpenstunde gibt es keine Urkunden für perfekte Welpen. Eine Aufgabe sollte sein dem Menschen und Welpen zu helfen ein Team zu werden, in dem du zwar der tonangebende Part bist, aber das volle Vertrauen deines Welpens besitzt. In den ersten Lebensmonaten deines Schützlings kommt es nicht auf perfekte Kommandos an, sondern auf:

  • eine freudige, vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund
  • der Erfüllung des Bedürfnisses des Welpen nach Spiel mit Artgenossen und somit zum Erlernen des Sozialverhaltens
  • genügend geistige und körperliche Anregungen
  • einen angemessenen Umgang mit der für Hunde sehr belastenden Umwelt

Die Welpenspielstunde kann nur Anregungen geben. Die Entwicklung deines Hundes in die richtigen Bahnen zu lenken ist allerdings deine Aufgabe.

Wichtige Informationen!Weblinks:
© 2008 Mona Ottner, Sofawolf e.V.

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