Das äußere Erscheinungsbild des Bullterriers mag für manchen am Anfang befremdend sein. Kräftige, starke Schultern, die breite unübliche Schädelform verunsichern so manchen Hundeliebhaber. Auch fehlt ihm das wuschellige vieler Hunde mit langen Haaren. Deshalb wirkt der Bullterrier für viel ein wenig außerirdisch.
Bullterrier - Ein Familienhund
Was macht den Bullterrier so außergewöhnlich? Sein Hund- untypisches Äußere, erinnert irgendwie an einen außerirdischen Begleiter. Viele fragen sich, kann man diesem Hund vertrauen und die Umgangsformen eines „gewöhnlichen“ Hundes beibringen? Der Bullterrier wirkt zwar nach außen hin wie ein muskelbepackter Türsteher, doch in seinem Inneren schlägt ein weicher Kern.
So wird ihm nachgesagt er sei mit Kindern ganz besonders geduldig, die gerne einmal am Ohr oder an der Rute ziehen können. Er ist vom Wesen her schmerzunempfindlich und er ist ein Individualist, bleibt auch in großem Gemenge ruhig und hat eher den Hang zur Bequemlichkeit. Sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein erfordert aber eine gute tiergerechte, aggressionsfreie Erziehung. Man sollte seinem Bullterrier durchaus zeigen wer der Herr im Haus ist. Gerade Rüden vergessen das im Teenager Alter ab und zu. Bullterrier lernen schnell und können das erlernte weiterentwickeln. Im Vergleich zu anderen Hunden verhalten sich Bullterrier friedlich, sofern sie nicht angegriffen werden.
Die andere Seite...
Bullterrier – Unberechenbare Kampfmaschine
Bullterrier sollte man immer an der Leine führen, denn sie können ohne Vorwarnung zupacken. Kämpfe unter Hunden können vorkommen und so ein Kampf wäre immer ungleich. Keine Rasse ist so schwer abzurichten, wie der Bullterrier. Die Frage ist, was versteht man unter einem „abgerichteten“ und einen „guterzogenen“ Bullterrier. Und wie viel vom aggressiven Kämpfer und wilden Eroberer ist heute noch übrig?
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