Ulm/Deutschland - Die Polizei hat mehr als 200 Meerschweinchen aus einer verwahrlosten Wohnung in Ulm gerettet. Weil der Besitzer sie nicht ordentlich pflegte, ermittelt die Polizei nach Angaben vom Donnerstag gegen ihn wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz.
Ein Nachbar hatte am Tag zuvor die Polizei verständigt, weil aus seiner Wohnungsdecke Maden krochen. Daraufhin entdeckten die Beamten die darüberliegende verwahrloste Wohnung eines 45-Jährigen. Die Nager hatten kein Wasser und Futter. Außerdem waren sie von Parasiten befallen. Drei Tiere waren bereits tot. Die noch lebenden Meerschweinchen wurden ins Tierheim gebracht.
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